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EU-Recht, Reiserecht und Schadensersatzrecht | 13.06.2017

Flug­verspätung

Flug­gast­rechte: Müll auf Rollfeld ist kein außergewöhnlicher Umstand

Airline ist bei Flug­verspätung zur Entschädigungsz­ahlung verpflichtet

(Amtsgericht Hannover, Urteil vom 12.07.2016, Az. 556 C 511/16)

Verspätet sich ein Flugzeug deutlich, weil die Turbine eines Flugzeugs auf dem Weg zum Rollfeld eine Plastik­flasche ansaugt, steht den Passagieren eine Entschädigung nach dem EU-Recht zu.

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Das Amtsgericht Hannover hat entschieden, dass Müll auf dem Rollfeld kein außergewöhnlicher Umstand ist, der eine Airline von der Zahlungs­pflicht befreit (Az.: 556 C 511/16).

Airline muss Rollwege freihalten

In dem verhandelten Fall hatte sich ein Flug von Antalya nach Frankfurt mehr als drei Stunden verspätet. Schuld war eine angesaugte Plastik­flasche auf dem Rollfeld. Das Freihalten der Position des Flugzeugs und der Rollwege sei eine normale Aufgabe der Airline, so das Gericht. Wie die Flasche genau dorthin kam, sei egal.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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