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Reiserecht, Schadensersatzrecht und Verbraucherrecht | 17.05.2021

Buchungs­portal

Flugportal muss sofort korrekten Endpreis anzeigen

Endpreis darf nicht nur für Wenige gelten

(Landgericht Leipzig, Urteil vom 26.03.2021, Az. 05 O 184/19)

Oh, der Flug ist aber günstig! Was zunächst Hoffnung macht, entpuppt sich auf manchem Internet­portal dann doch als Enttäuschung, wenn das Ticket am Ende doch mehr kosten soll. Rechtens ist das nicht.

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Es ist zwar geltendes Recht, wird aber immer wieder missachtet: Flugportale im Internet müssen während der Buchung des Nutzers stets den Endpreis für das angefragte Ticket anzeigen. Doch nicht jeder Anbieter hält sich daran. Das zeigt ein Urteil des Land­gerichts Leipzig (Az.: 05 O 184/19.

Verbraucherschützer hatte geklagt

In dem Fall bekamen die Nutzer auf der Webseite des Portals einen Flugpreis ausgewiesen, der bei der Zahlung mit einer bestimmten Kreditkarte galt. Dabei war laut einem mit Sternchen versehenen Hinweis ein Rabatt von 14,99 Euro eingerechnet. Entschied sich der Reisende am Ende der Buchung aber für eine andere gängige Kreditkarte, verteuerte sich der Endpreis um diese 14,99 Euro.

Hinweis auf den im Preis enthaltenen Rabatt reicht nicht aus

Der vzbv monierte vor Gericht irre­führende Preis­angaben und einen Verstoß gegen die per EU-Verordnung festgelegten Regeln zur Preis­transparenz bei Flug­buchungen. Demnach muss schon am Anfang des Buchungsv­organgs der korrekte Endpreis genannt werden - inklusive aller Steuern, Gebühren und sonstiger un­vermeid­barer Kosten. Und das Landgericht gab dem Kläger Recht: Der Hinweis darauf, dass der angezeigte Preis einen Sonder­rabatt enthält, reiche nicht aus.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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