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Mietrecht | 23.06.2022

Holzkreuz

Frau muss sieben Meter hohes Kreuz aus Garten entfernen

Kreuz stel­lt „rechts­wid­ri­ge Ei­gen­tums­be­ein­träch­ti­gung“ dar

(Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 22.06.2022, Az. 25 S 56/21)

Eine gläubige Düsseld­orferin muss laut Gerichts­urteil ein über sieben Meter hohes Holzkreuz aus ihrem Garten in Düsseldorf entfernen.

Das hat das Düsseldorfer Landgericht entschieden und damit ein Urteil des Amts­gerichts bestätigt (Az.: 25 S 56/21). Das Kreuz stelle eine „rechts­widrige Eigentums­beeinträchtigung“ dar, die nicht geduldet werden müsse. Es wirke auf einen vernünftigen Betrachter wie ein störender Fremd­körper. Es führe dazu, dass der Garten „die Züge einer Gedenk­stätte“ annehme.

Nachbarin fühlt sich gestört

Die Kreuz-Liebhaberin und ihr Anwalt hatten argumentiert, das Bauwerk sei nicht zufällig 7,36 Meter hoch. Die Höhe beziehe sich auf den 736 Meter hohen Berg Golgatha, auf dem Jesus gekreuzigt worden sei. Geklagt hatte die Mit­bewohnerin und Mit­eigentümerin des Zwei-Parteien-Hauses. Die Frau fühle sich durch das riesige Bauwerk „bei jedem Blick in den Garten in ihrem Lebens­alltag erheblich beeinträchtigt“, hatte ihr Anwalt gesagt. Zudem störe sie das durch eine Leuchtkette nachts illuminierte Kreuz auch beim Einschlafen.

Klägerin mittlerweile ausgezogen

Die beklagte Rentnerin hatte behauptet, ihre Haus­nachbarin habe der Errichtung des Kreuzes vorab zugestimmt, was diese energisch bestritten hatte. Auch das Landgericht hatte erhebliche Zweifel, dass eine Zustimmung vorgelegen haben soll. Das Urteil ist rechts­kräftig. Für die Klägerin kommt es allerdings zu spät: Sie habe ihre Wohnung im Februar verkauft und sei ausgezogen, sagte ihr Anwalt Harald Wolf.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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