wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Strafrecht | 29.06.2022

Betrug

Freunde mit angeblichem Interesse von Facebook-Gründer um Geld betrogen

63-Jährige zu zwei Jahre und acht Monate Gefängnis verurteilt

Mit dem angeblichen Interesse von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg an seiner schlecht laufenden Firma und anderen Lügen hat ein Kaufmann Freunde und Bekannte um fast eine Viertel­million Euro betrogen.

Werbung

Nun bekam der 63-Jährige dafür vom Düsseldorfer Amtsgericht die Quittung: zwei Jahre und acht Monate Gefängnis.

Freunde und Bekannte um fast eine Viertelmillion Euro betrogen

Multimilliardär Zuckerberg wolle sein Online-Portal für Künstler für 15 Millionen Euro kaufen, auch Coca-Cola habe Interesse, hatte der Mann behauptet - und dann zur „Zwischen­finanzierung“ seinen Geldgebern fünfstellige Beträge abgeschwatzt.

Wegen Betrugs in 14 Fällen und mehrfacher Urkunden­fälschung verurteilte Richterin Britta Brost den Mann und verwies „auf den langen Tatzeitraum und den hohen Schaden“. Anstatt seine Freunde ehrlich um Geld zu bitten, habe der mehrfach vor­bestrafte Mann „ein Lügen­konstrukt aufgebaut“.

Vorwürfe gestanden

Der 63-Jährige hatte die meisten Vorwürfe gestanden. Er sei mit seiner Logistik- und Eventfirma und seinem Online­portal für Künstler in finanzielle Schieflage geraten. Mit gefälschten Bank-Schreiben und Konto­unterlagen hatte er seine Geschichten untermauert. „Ich habe so drei Freunde verloren“, sagte der Angeklagte.

Einem Freund hatte er 75.000 Euro für eine Beteiligung an seiner insolventen Logistik­firma abgeschwatzt. In einem anderen Fall kassierte er 80.000 Euro für eine angeblich todsichere Geldanlage bei einer Schweizer Bank, steckte das Geld aber in die eigene Tasche. Hinzu kamen die Darlehen zur Zwischen­finanzierung des vermeintlichen Zuckerberg-Deals.

Angeklagter macht Angebot zur Schadenswiedergutmachung - Richterin skeptisch

Dem Angebot des Angeklagten, den Schaden wieder­gutzumachen, begegnete die Richterin mit Skepsis: „Wie sollen Sie das bei ihrem Monats­einkommen schaffen?“ Der 63-Jährige arbeitet derzeit bei einer Kölner Eventfirma für monatlich nicht einmal 1200 Euro netto. Das Urteil ist nicht rechts­kräftig. Der Verteidiger hatte eine Bewährungss­trafe beantragt.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  3 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#9514