wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Mietrecht | 04.02.2020

Wohnungs­kündigung

Fristlose Kündigung des Miet­verhältnisses nach Beschimpfungen und Beleidigungen von Nachbarn zulässig

Nachhaltige Störung des Haus­friedens

(Amtsgericht München, Urteil vom 31.07.2019, Az. 417 C 4799/19)

Lärmen, schimpfen, pöbeln - wer seine Nachbarn immer wieder bedrängt, muss damit rechnen, auf die Straße gesetzt zu werden. Ein langes Miet­verhältnis schützt nicht immer vor der Kündigung.

Werbung

Beschimpfen und beleidigen Mieter ihre Nachbarn immer wieder, kann das die fristlose Kündigung nach sich ziehen. Denn in einem solchen Fall wird der Hausfrieden nachhaltig gestört, befand das Amtsgericht München (Amtsgericht München, Urteil vom 31.07.2019, Az. 417 C 4799/19). Das Miet­verhältnis fortzusetzen kann dem Vermieter nicht zugemutet werden.

Kündigung wegen Beleidigungen nach Abmahnung

In dem verhandelten Fall wohnte ein Mieter seit 1992 in einer Ein-Zimmer-Wohnung. In jüngster Zeit war der Mann durch erhebliche Lärm­belästig­ungen unangenehm aufgefallen. Immer wieder hatte er dabei, wenn er Alkohol getrunken hatte, im Treppenhaus herum­geschrien, seine Nachbarn mit üblen Schimpf­wörtern traktiert und gegen Wohnungs­türen geschlagen. Eine Abmahnung änderte an diesem Verhalten nichts. Nachdem der Mieter dann auch noch zwei Mal von der Polizei mitgenommen wurde, weil er sich nicht beruhigen ließ, kündigte ihm der Vermieter.

Kündigung wegen Störung des Hausfriedens wirksam

Zu Recht: Nach der Beweis­aufnahme war das Gericht überzeugt, dass der Mieter den Hausfrieden mit seinem Verhalten nachhaltig gestört hat. Besonders intensiv sei die Störung hier, weil der Mieter die Nachbarn rassistisch und sexistisch beleidigt habe, so das Gericht. Weil er wiederholt an die Türen der Nachbarn geschlagen habe, hätten sich ältere Bewohner nicht mehr aus ihrer Wohnung getraut, wenn sich der Mann im Treppenhaus aufgehalten habe. Die lange Dauer des Miet­verhältnisses ändere an dieser Entscheidung nichts.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#7189

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d7189
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!