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Arbeitsrecht | 11.01.2018

Abmahnung

Fußball­schauen während der Arbeitszeit rechtfertigt Abmahnung

Unerlaubtes privates Fußballs­chauen während der Arbeitszeit stellt Pflicht­verletzung dar

(Arbeitsgericht Köln, Urteil vom 28.08.2017, Az. 20 Ca 7940/16)

Wer während der Arbeit unerlaubt Fußball schaut, muss mit einer Abmahnung rechnen - und zwar auch dann, wenn es nur ganz kurz und am Arbeits­platz des Kollegen passiert. Das geht aus einem Urteil des Arbeits­gerichts Köln (Arbeitsgericht Köln, Urteil vom 28.08.2017, Az. 20 Ca 7940/16) hervor.

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Kläger verlangt Entfernung der Abmahnung aus Personalakte

Der Kläger in dem Fall war ein Zerspanungs­mechaniker, der von seinem Arbeitgeber abgemahnt wurde. Er verlangte, die Abmahnung wieder aus der Personal­akte zu streichen - der Arbeitgeber lehnte das aber ab.

Abmahnung wegen 30 Sekunden Fußballschauens

Der Werksleiter hatte den Mechaniker dabei erwischt, wie er gemeinsam mit einem Kollegen an dessen Computer den Live-Stream eines Fußballs­piels anschaute. Unklar blieb zwar, ob der Kläger dies länger oder mit Absicht getan hatte; dazu gibt es unter­schiedliche Aussagen. Das Gericht sah es aber als erwiesen an, dass der Mann für mindestens 30 Sekunden Fußball geschaut hatte, statt seine Arbeit zu erledigen.

Abmahnung war gerechtfertigt

Und das reichte für eine Abmahnung. Unerlaubtes privates Fußballs­chauens während der Arbeitszeit sei eine Pflicht­verletzung, heißt es im Urteil. Die Schuldfrage spielt dabei keine Rolle. Wichtig sei nur, dass der Vorwurf stimmt - nicht die Frage, welche Gründe es für das Fehl­verhalten gab. Auch der Grundsatz der Verhältnism­äßigkeit sei hier nicht verletzt. Denn Arbeitgeber dürfen durch Maßnahmen wie eine solche Abmachung klar machen, dass sie ein bestimmtes Verhalten nicht billigen. Die Abmahnung blieb deshalb in der Personal­akte.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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