wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Wohnungseigentumrecht | 26.04.2018

Sonder­nutzungs­recht

Gartenhaus statt Laube: Errichtung eines Gartenhauses bedarf der Zustimmung der Mit­eigentümer

Rechte von Miteigentümern dürfen durch Verbesserung oder Veränderung des Sondereigentums nicht beeinträchtigt werden

(Amtsgericht München, Urteil vom 14.02.2018, Az. 484 C 22917/16 WEG)

Wohnungs­eigentümer können von ihrem sogenannten Sonder­nutzungs­recht betroffene Gegenstände zwar verändern und verbessern. Allerdings dürfen die Rechte anderer Eigentümer dadurch nicht beeinträchtigt werden. In der Praxis ist das mitunter eine Frage des Geschmacks.

Werbung

Eigentum ist nicht immer frei nutzbar - zumindest gilt das für Wohn­eigentums­anlagen. Wollen Eigentümer dort ihr Sonder­eigentum verändern und verbessern, müssen sie im Zweifel um Erlaubnis fragen. So darf zum Beispiel in dem Garten einer Wohnanlage ohne Zustimmung der übrigen Mit­eigentümer kein Gartenhaus errichtet werden, wenn sich dadurch das architektonische und ästhetische Bild der Wohnanlage verändert, entschied das Amtsgericht München (Amtsgericht München, Urteil vom 14.02.2018, Az. 484 C 22917/16 WEG).

Eigentümerin reißt Laube ab und errichtet Gartenhaus

Im verhandelten Fall waren innerhalb einer Wohnanlage in allen Garten­anteilen Lauben aufgestellt. Diese waren zum Teil durch Rank­pflanzen bewachsen. Eine der Eigen­tümerinnen riss ihre Laube allerdings ab und baute stattdessen ein Gartenhaus auf.

Nur Ersatz für zulässige Gartenlaube

Eine Mit­eigentümerin störte das aber und klagte. Sie monierte, dass für den Bau des Garten­hauses ein Beschluss der Eigentümer­versammlung nötig gewesen wäre. Die Beklagte erklärte hingegen, dass das Gartenhaus das ästhetische Bild der Wohnanlage nicht beeinträchtige. Es ersetze nur die dort schon früher vorhandene Laube. Die Klägerin habe auf ihrem Garten­anteil zudem selbst ein Glashaus errichtet.

AG: Dunkelbraunes Gartenhaus stört Erscheinungsbild der Wohnanlage erheblich

Das Amtsgericht gab dann der Klägerin Recht: Das Gartenhaus musste entfernt werden. Nach Auffassung des Gerichts wirkte das dunkel­braune Gartenhaus groß und wuchtig. Dadurch werde das Erscheinungsbild der Wohnanlage erheblich verändert, denn dort wo vorher grüne Wiese war, stehe nunmehr ein massives Holzhaus.

Gartenanlage darf laut Gemeinschaftsordnung nur als Ziergarten genutzt werden

Die Gemein­schafts­ordnung schreibe in diesem Fall außerdem vor, die Garten­anlage nur als Ziergarten zu nutzen. Ein Gartenhaus diene aber dem Aufbewahren von Gegenständen und nicht vorrangig gestalterischen Zwecken. Das von der Klägerin wohl ebenfalls unrecht­mäßig errichtete Glashaus hindere ihren Anspruch nicht, sondern berechtige die Beklagte ihrerseits von der Klägerin dessen Beseitigung zu verlangen.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#5338

Rechtsanwalt Peter Hahn

Darlehens­widerruf

Erfolgreicher Darlehens­widerruf: ING-DiBa AG zur Rück­abwicklung eines Immobilien­darlehens aus August 2007 verurteilt

RechtsanwaltPeter Hahn

[28.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Oberlandes­gericht Frankfurt am Main hat durch die ING-DiBa AG durch Teil-Anerkenntnis- und Teil-Schluss­urteil vom 24. April 2018 - 10 U 116/16 zur Rück­abwicklung eines Immobilien­darlehens vom 08./19. August 2007 über 280.000 Euro verurteilt. Der Darlehens­vertrag wurde als Fernabsatz­geschäft abgeschlossen.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert

Abgas­skandal

Hamburg gibt den Startschuss für erstes Diesel-Fahrverbot

RechtsanwaltProf. Dr. Marco Rogert

[25.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie in der rechtlichen Aufarbeitung des Diesel­abgas­skandals führende Düsseldorfer Anwalts­kanzlei Rogert & Ulbrich hatte bereits vor mehr als einem Jahr mitgeteilt, dass Fahrverbote für Deutschland kommen werden, da der Gesundheit der Bevölkerung Vorrang vor dem Eigentum Einzelner einzuräumen ist.

Rechtsanwalt Philipp Neumann

Betrugs­verdacht

Staats­anwaltschaft eingeschaltet: Der P&R fehlen 1 Mio. Container

RechtsanwaltPhilipp Neumann

[24.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie P&R Gesellschaften haben weniger Container im Bestand, als an Anleger verkauft worden sind. Dies haben Ermittlungen der vorläufigen Insolvenz­verwalter ergeben. Danach sind etwa 1,6 Mio. Container an Anleger veräußert worden. Der aktuelle Bestand an Container beträgt jedoch lediglich ca. 0,6 Mio. Stück. Mithin fehlen eine Million Container.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Bürger-Info-Folder „Energie/Gesundheit/Umwelt“: Ottenbacher Verlags GmbH storniert Anzeigen­vertrag

RechtsanwaltRobert Binder

[23.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Ottenbacher Verlags GmbH storniert den Vertrag über eine Werbe­anzeige im Bürger-Info-Folder.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Insolvenz

Verdacht auf Betrug: P&R-Insolvenz wird zum Kriminal­fall

RechtsanwaltGuido Lenné

[22.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNach der Insolvenz des Container-Vermieters P&R im März steht laut neuesten Erkenntnissen nun auch ein Betrugs­verdacht im Raum.

Rechtsanwalt Philipp Neumann

Abgas­skandal

Manipulation auch bei Audi: Modelle A6 und A7 betroffen

RechtsanwaltPhilipp Neumann

[18.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNach Presse­berichten sind die aktuellen Modelle Audi A 6 und Audi A7 (Abgasnorm EURO 6) ebenso in der Abgas­reinigung manipuliert.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

Fürsorgepflicht

Fürsorge­pflicht­verletzung: Mangelnde Fürsorgepflicht des Arbeit­gebers und ihre Konsequenzen

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[17.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDass Arbeitgeber gegenüber Arbeit­nehmern eine Fürsorgepflicht haben, und zwar als juristische und nicht nur als moralische Verpflichtung, war vor kurzem Thema eines Blog­beitrags: „Fürsorge für Arbeit­nehmer ist Arbeitgeber­pflicht“. Doch was passiert, wenn den Arbeitgeber mangelnde Fürsorge trifft? Diese hat schließlich ganz konkrete Auswirkungen. Verstöße haben ebenso konkrete Folgen.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

„Kreis-Stadt­informations­karten“: Vorsicht bei Anzeigen­aufträgen der Stadt Media Verlag GmbH

RechtsanwaltRobert Binder

[16.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Stadt Media Verlag GmbH vertreibt nach eigenen Angaben „Kreis-Stadt­informations­karten“. Dabei handelt es sich wohl um eine Werbe­broschüre, die an Behörden, Handel und Handwerk ausgeliefert werden soll. Inhalt der „Kreis Stadt­informations­karten“ sollen Anzeigen von Gewerbe­treibenden und Frei­beruflern sein.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d5338
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!