wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arzthaftungsrecht und Schadensersatzrecht | 05.02.2016

Schadens­ersatz

Geburt eines behinderten Kindes: Eltern haben keinen Anspruch auf Schadens­ersatz für nicht erkanntes Down-Syndrom während der Schwangerschaft

Behinderung des Kindes wurde durch Verkettung unglücklicher Umstände nicht erkannt

Das Oberlandes­gericht München hat eine Klage von Eltern auf Unterhalt für ihr behindertes Kind abgewiesen. Die Eltern des behinderten Mädchens wollten Geld von den Ärzten, die in der Schwangerschaft die Trisomie 21 und den Herzfehler nicht fest­gestellt hatten. Der Richter schwankte zwischen Verständnis und Recht.

Werbung

Down-Syndrom und Herzfehler während der Schwangerschaft von Ärzten nicht erkannt

Im zugrunde liegenden Fall hatte ein Paar von Frauen­ärzten Schaden­ersatz und Schmerzens­geld verlangt, weil sie das Down-Syndrom und einen Herzfehler in der Schwangerschaft nicht erkannt hatten. Dem beklagten Mediziner sei aber kein Vorwurf zu machen, sagte der vorsitzende Richter.

Eltern verlangen Schadens­ersatz und Schmerzens­geld

Die Eltern verlangten in zweiter Instanz von den Medizinern den Ersatz für den Mehraufwand durch den Unterhalt ihrer behinderten Tochter sowie mindestens 10.000 Euro Schmerzens­geld.

Richter sieht keine Aussicht auf Erfolg für Klage

Der Richter beteuerte, dass es im Leid für die Eltern tue. Er verstehe gut, dass sie von der Behinderung hätten wissen wollen. Es gehe um ein schweres Schicksal. Allerdings verwies er auch darauf, dass die Eltern vor dem Oberlandes­gericht keine Chance hätten zu gewinnen. Eben so wenig wie bereits vor dem Landgericht.

Ultraschall zeigte keine signifikanten Auffälligkeiten

Ein Sachverständiger und Pränatal­mediziner hatte vor Gericht dargelegt, dass das im Ultraschall vor der Geburt sichtbare, womöglich geringfügig verkürzte Nasenbein kein signifikanter Hinweis auf eine Trisomie 21 gewesen sei. Deshalb sei es gerechtfertigt gewesen, dass der untersuchende Arzt dieses Detail gar nicht mit der werdenden Mutter besprochen habe - um diese nicht unnötig in Sorge zustürzen. Weitere Parameter wie die Länge des Oberschenkel­knochens hätten keinerlei Auffälligkeiten ergeben.

Werbung

Herzfehler werden nur selten während der Schwangerschaft erkannt

Auch der Herzfehler des Mädchens hätte zwar eventuell festgestellt werden können, aber nicht fest­gestellt werden müssen. Nur in 40 bis 50 Prozent der Fälle würden Herzfehler schon während der Schwangerschaft erkannt.

Eltern hätten bei Kenntnis über Behinderung Schwangerschaft abbrechen lassen

Die Eltern, die bereits drei Kinder hatten, argumentierten, dass sie die Schwangerschaft hätten abbrechen lassen, wenn sie von der Behinderung gewusst hätten. Die damals 28 Jahre alte Mutter von drei

Kindern war 2009 an Multipler Sklerose (MS) erkrankt. Als sie 2010 wieder schwanger war, wollte sie mit den Ärzten mögliche Risiken für das Ungeborene durch die Medikamente abklären, die sie wegen ihrer MS-Erkrankung nehmen musste. Ein behindertes Kind schien die Grenzen der Belastbarkeit zu überschreiten, sagen sie heute - auch wenn die kleine Jasmine heute geliebtes Nest­häkchen der Familie ist.

Landgericht wies Klage in bereits in erster Instanz ab

Das Landgericht München hatte die Klage der Frau in erster Instanz im vergangenen Sommer abgewiesen. Die Behinderungen des Mädchens seien durch eine Verkettung unglücklicher Umstände nicht erkannt worden.

Gegen das Urteil hat das Paar Berufung eingelegt. Das Oberlandes­gericht ließ eine Revision nicht zu. Ob die Eltern Nicht­zulassungs­beschwerde einlegen, ist nach Angaben ihrer Anwältin noch offen.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/kg

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!
Rechtsanwalt Ulf Böse

Konsumenten­kredite

Der Widerrufs­joker bei Konsumenten­krediten

RechtsanwaltUlf Böse

[28.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Widerrufs­joker findet derzeit große Beachtung, weil er Verbrauchern dabei hilft, teure Immobilien­kredite loszuwerden, wobei der wirtschaftliche Vorteil aus dem Widerruf regelmäßig im fünfstelligen Bereich liegt. Weitestgehend unbeachtet blieb bislang die Tatsache, dass auch alle anderen Darlehen (Konsumenten­kredite), die keine Immobilien finanzieren, widerrufen werden können.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Darlehens­verträge

Kreis­parkasse Esslingen-Nürtingen zur Rück­abwicklung eines neueren Darlehens­vertrags verurteilt

RechtsanwaltPeter Hahn

[27.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Stuttgart hat mit Urteil vom 10. April 2017 erneut eine Sparkasse zur Rück­abwicklung eines sogenannten Neu­vertrages verurteilt.

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Bauspar­vertrag

Bauspar­kassen dürfen nicht alle Bauspar­verträge per se kündigen

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[26.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBauspar­vertrag gekündigt? Bauspar­kunden der Wüstenrot, LBS u.a. Bauspar­kassen aufgepasst! Die Urteile des Bundes­gerichts­hofs in Sachen gekündigter Bauspar­verträge vom 21. Februar 2017 (XI ZR 272/16 und XI ZR 185/16) schienen auf den ersten Blick – der damaligen Presse­mitteilung des BGH folgend – eindeutig.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchenbuchabzocke

gelbesbranchenbuch.com: GBB Ltd. mit „Gelbes Branchenbuch“ wieder auf Kundenfang

RechtsanwaltRobert Binder

[26.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie GBB Ltd. ist mit „Gelbes Branchenbuch“, das auf der Webseite gelbesbranchenbuch.com erscheint, auf Kundenfang. Wer als Gewerbetreibender nicht aufpasst, läuft hier in eine Vertragsfalle, die insgesamt mindestens 2.340,- Euro netto kostet.

Bearbeitungs­gebühren

Bauspar­kassen müssen Bearbeitungs­gebühren zurück­erstatten

RechtsanwältinElke Schubert

[25.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Bau­spar­darlehen, das fast jeder Häusleb­auer abgeschlossen hat, ist wegen Gebühren, in die rechtliche Kritik geraten.

Rechtsanwalt Arthur R. Kreutzer

Insolvenz

Insolvenz­verfahren der German Pellets GmbH ist eröffnet - Masse­unzulänglichkeit liegt vor

RechtsanwaltArthur R. Kreutzer

[24.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternAm 1. Mai wurde das reguläre Insolvenz­verfahren über die German Pellets GmbH am Amtsgericht Schwerin eröffnet (Az. 580 IN 64/16).

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Abmahnung

Achtung Abmahnung durch den VDAK – Möglichkeiten der Händler

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[21.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssterneBay-Händler müssen aufpassen. Derzeit mahnt der VDAK, Verein Deutscher und Ausländischer Kaufleute e.V., Händler wegen vermeintlichen Verstößen gegen Garantie­bedingungen ab und fordert die Abgabe einer straf­bewehrten Unterlassungs­erklärung.

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Darlehens­widerruf

„Ewiges Widerrufs­recht“: Darlehens­verträge der Waiblinger Kreis­spar­kasse und anderer Sparkassen auch heute noch widerrufbar

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[20.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternTop-Chance für Darlehens­nehmer der Waiblinger Kreis­spar­kasse (und anderer Sparkassen bundesweit): Bei Baudarlehen, die zwischen dem 11.06.2010 und dem 20.03.2016 bei der Kreis­spar­kasse Waiblingen und bei anderen Sparkassen geschlossen wurden, kann auch heute häufig noch ein sogenanntes „ewiges Widerrufs­recht“ bestehen!

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1943
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!

Jetzt Fan bei Facebook werden und mit dem
Deutschen Anwaltsregister
immer auf dem Laufenden bleiben!

Ich bin schon Fan.