wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Reiserecht und Schadensersatzrecht | 30.01.2020

Schadens­ersatz

Gericht nicht zuständig: Kein Anspruch auf Schaden­ersatz für stornierten Flug

Buchung eines Flugtickets einer ausländischen Fluggesellschaft über eine deutsch­sprachige Webseite begründet allein keinen Gerichts­stand in Deutschland

(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 16.01.2020, Az. 16 U 208/18)

Aus dem vermeintlichen Schnäppchen­flug aus dem Internet ist nichts geworden und auch die Chancen auf Schaden­ersatz sind für einen Kläger aus Hessen gesunken. Das Oberlandes­gericht Frankfurt lehnte es in einem veröffentlichten Urteil aus Zuständigkeits­gründen ab, über den Rechts­streit des Klägers mit der Fluggesellschaft Air France inhaltlich zu entscheiden (Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 16.01.2020, Az. 16 U 208/18).

Werbung

Streit über stornierte Buchung

Der Mann hatte laut Justiz im Dezember 2017 über die deutsch­sprachige Webseite „airfrance.de“ ein First-Class-Ticket für einen Flug aus den USA nach Paris zu einem Spottpreis von knapp 600 Euro gebucht. Einen Tag später hatte Air France die Buchung storniert und den gezahlten Betrag erstattet. Dagegen wehrt sich der Kläger und verlangt stattdessen Schaden­ersatz in Höhe von knapp 10.600 Euro, die der entgangene Luxusflug regulär gekostet hätte.

LG und OLG verneinen Zuständigkeit

Wie bereits das Landgericht verneinte auch das Oberlandes­gericht die eigene Zuständigkeit. Die Webseite werde nicht von der Frankfurter Nieder­lassung der Air France betrieben, sondern von der Zentrale in Frankreich über einen externen Provider in Paris. Es gebe daher keinen Bezug zu der Nieder­lassung in Deutschland, was aber Grundlage einer möglichen Zuständigkeit deutscher Gerichte wäre.

Wegen der grund­sätzlichen Bedeutung ließ der Senat aber eine Revision beim Bundes­gerichts­hof zu.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#7175

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d7175
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!