wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Sozialversicherungsrecht | 20.08.2019

Unfall­schutz

Gesetzlicher Unfall­versicherungs­schutz gilt auch bei Probearbeit

Arbeits­suchender ist an Probe­arbeits­tag als „Wie-Beschäftigter“ anzusehen

Arbeit­suchende sind auch an Probe­arbeits­tagen

gesetzlich unfall­versichert. Dies entschied das Bundes­sozial­gericht.

Werbung

In dem konkreten Fall aus dem Raum Halle (Saale) hatte ein 39-Jähriger geklagt, der bei einem Entsorger von Lebens­mittel­abfällen einen Tag probeweise gearbeitet und sich bei einem Sturz schwer am Kopf verletzt hatte.

BSG bejaht Unfallversicherungsschutz

Das Bundes­sozial­gericht erklärte, dass der Mann dabei als sogenannter Wie-Beschäftigter unter dem Schutz der gesetzlichen Unfall­versicherung gestanden habe (Akten­zeichen B 2 U1/18 R).

Arbeitsuchender erbrachte dem Unternehmen dienende Tätigkeit von wirtschaftlichem Wert

Die Berufs­genossen­schaft Handel und Waren­logistik hatte die Anerkennung als Arbeits­unfall abgelehnt, weil der Mann nicht in den Betrieb eingegliedert gewesen sei. Das sah auch das Bundes­sozial­gericht so. Allerdings habe der Arbeit­suchende eine dem Unternehmen dienende Tätigkeit von wirtschaftlichem Wert erbracht - und sei damit ein Wie-Beschäftigter. „Das ist ein bisschen weniger als ein normales Beschäftigungs­verhältnis“, erklärte der Vorsitzende Richter. Klassische Fälle von Wie-Beschäftigung seien beispiels­weise das Mitarbeiten bei der Obsternte und das Ausführen eines Hundes.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/kg
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6741

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6741
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!