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Allgemeines Zivilrecht | 30.10.2018

Verkehrssicherungspflicht

Grillunfall: Großvater muss Behandlung für verletztes Kind zahlen

Großvater zur Zahlung der Behandlungs­kosten in Höhe von 50.000 Euro verurteilt

(Landgericht Bonn, Urteil vom 26.10.2018 , Az. 2 O 20/18)

Nach einem Grillunfall muss ein Großvater die Heil­behandlung seines Enkels in Höhe von knapp 50.000 Euro bezahlen. Das Bonner Landgericht gab einer Klage der Kranken­versicherung des Kindes gegen den 52-Jährigen statt.

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Verurteilung wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht

Der Mann aus Hennef (Rhein-Sieg-Kreis) habe seine Verkehrs­sicherungs­pflicht verletzt. Der vier­jährige Enkel stand direkt neben dem Grill, als sein Opa mit einem flüssigen Grill­anzünder das Durch­glühen der Kohle beschleunigen wollte. Dabei war es zu einem „explosiven Aufflammen“ gekommen.

Verbrennung durch Aufflammen des Grills

Der Junge erlitt Verbrennungen zweiten Grades. Er musste einen Monat im Krankenhaus bleiben und anschließend noch ein Jahr lang regelmäßig ambulant versorgt werden.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingestellt

Der Großvater hatte sich gegen die Klage gewehrt und argumentiert, es habe sich um einen Unglücksf­all gehandelt, da beim Spritzen des Brand­beschleunigers auf die glühende Kohle der Sicherheits­verschluss unerwartet abgesprungen sei. Damit habe er nicht rechnen können. Schließlich habe auch die Staats­anwaltschaft Bonn die Ermittlungen wegen fahr­lässiger Körper­verletzung gegen ihn wegen geringer Schuld eingestellt.

Großvater muss auch für zukünftige Krankenkosten aufkommen

Das Gericht sah die Verantwortung jedoch beim Großvater. Er hätte dafür sorgen müssen, dass der Junge einen gehörigen Abstand zur Gefahren­quelle hält. Die Kammer entschied zudem, dass der 52-Jährige auch für alle zukünftigen Kranken­kosten aufkommen muss, die noch aus dem Unfall entstehen könnten.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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