wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 13.08.2020

Arbeits­platz

Großraum- statt Einzelbüro: Arbeitgeber darf einen Wechsel ins Großr­aumbüro anordnen

Elektro­techniker hat keinen Anspruch auf ein Einzelbüro

(Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 13.05.2020, Az. 7 Sa 380/19)

Wo haben Beschäftigte zu arbeiten? Darüber darf in der Regel der Arbeitgeber entscheiden - auch dann, wenn es um den Umzug vom Einzel- in ein Großr­aumbüro geht.

Werbung

Wo ein Mitarbeiter seinen Arbeits­platz hat, bestimmt in der Regel der Arbeitgeber. Auch wer als Mitglied der Betriebs­vertretung ein Einzelbüro hatte, hat darauf nach dem Ausscheiden keinen Anspruch mehr. (Az.: 7 Sa 380/19).

Arbeitnehmer wollte nicht von Einzel- in Großraumbüro wechseln

In dem Fall hatte ein Elektro­techniker gegen die Anweisung seines Arbeit­gebers geklagt, statt im Einzel- künftig im Großr­aumbüro zu arbeiten. Das Einzelbüro sollte seinem Nachfolger in der Betriebs­vertretung zur Verfügung stehen.

Der Mitarbeiter weigerte sich, der Weisung nachzukommen und legte später ein Attest vor, das empfahl, ihn nicht in ein Großr­aumbüro zu versetzen. Bei einer arbeits­medizinischen Untersuchung stellte sich dann heraus, dass der Mann in einem Büro mit maximal zwei Beschäftigten arbeiten sollte. Aber auch das lehnte er ab und klagte.

LAG: Anweisung vom Direktionsrecht gedeckt

Ohne Erfolg: Die Weisung seines Arbeit­gebers sei von dessen Direktions­recht gedeckt, entschied das Gericht. Es gebe keine besonderen Umstände, derentwegen der Mitarbeiter nach Ende seiner Mitglied­schaft in der Betriebs­vertretung im Einzelbüro hätte arbeiten sollen.

Arbeit als Elektrotechniker erfordert kein Einzelbüro

Für die Zuweisung eines Arbeits­platzes im Großr­aumbüro sprächen zum einen Gründe der Gleich­behandlung mit den übrigen in der Abteilung beschäftigten Elektro­technikern. Zum anderen erleichtere das den Austausch von Informationen. Als Elektro­techniker habe er weder eine Vorgesetzten­funktion noch unterliege er besonderen Geheimhaltungs­vorschriften, die ein Einzelbüro erforderten.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen des Klägers hätte der Arbeitgeber bei der Ausübung des Direktions­rechts nur dann berücksichtigen können und müssen, wenn sie ihm zum Zeitpunkt der Ent­scheidung bekannt gewesen wären.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  2 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#7640

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d7640
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!