wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Steuerrecht | 22.07.2021

Grund­erwerb­steuer

Grund­erwerb­steuer: Instandhaltungs­rücklage ist zu versteuern

Instandhaltungs­rücklage keine Bemessungs­grundlage der Grund­erwerb­steuer

(Bundesfinanzgericht, Urteil vom 16.09.2020, Az. II R 49/17)

Wer eine Eigentums­wohnung kauft, erhält oft auch einen Anteil an der Instandhaltungs­rücklage. Diese wird dann in die Berechnung der Grund­erwerb­steuer einbezogen. Sparen kann man aber an anderer Stelle.

Werbung

Wer eine Immobilie nebst Inventar kauft, sollte dies im Kaufvertrag sorgfältig auf­schlüsseln oder in einem extra Vertrag vereinbaren. „Das kann sich bei der Grund­erwerb­steuer lohnen“, so Klocke. Denn für mit verkaufte Möbel, zum Beispiel Einbau­küchen oder Markisen, deren Wert im Vertrag gesondert ausgewiesen wird, fällt keine Grund­erwerb­steuer an. Anders ist dies hingegen bei der Instandhaltungs­rücklage, wie der Bundes­finanz­hof (BFH) (Az.: II R 49/17) kürzlich entschied.

Hintergrund: Miteigentum an Gewerbeimmobilien erworben

Ein Immobilien­eigentümer stritt sich mit seinem Finanzamt über die Frage, ob die Übernahme einer Instandhaltungs­rücklage die Grund­erwerb­steuer erhöht. Er hatte im Mai 2016 Miteigentum an Gewerbe­immobilien für 40.000 Euro erworben. Laut Kaufvertrag sollte der Anteil des Verkäufers an der Instandhaltungs­rücklage auf den Käufer übergehen.

BFH: Kein Abzug der Instandhaltungsrücklage

Das Finanzamt setzte die Grund­erwerb­steuer inklusive der Instandhaltungs­rücklage fest, wogegen der Eigentümer zunächst Einspruch und danach Klage einlegte. Allerdings ohne Erfolg. Das Finanz­gericht Köln und auch der Bundes­finanz­hof urteilten, dass die Instandhaltungs­rücklage bei der Steuer­berechnung nicht abzuziehen ist.

Urteilsgrundsätze greifen auch beim Erwerb von Wohnungseigentum greifen

Das Urteil ist inzwischen im Bundes­steuer­blatt veröffentlicht und damit verbindlich. Bereits im März 2021 hatte das Bundes­finanz­ministerium darauf hingewiesen, dass die Urteils­grundsätze auch beim Erwerb von Wohnungs­eigentum greifen. „Weil die Frage der Instandhaltungs­rücklage bisher anders beurteilt wurde, gab es eine Übergangs­regel“, weiß Klocke. Für alle Immobilien­erwerber mit Notar­vertrag nach dem 20. Mai 2021 gilt hingegen die neue Rechtslage.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8529

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8529
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!