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Arbeitsrecht | 28.07.2022

Beurlaubung

HSV verliert vor dem Arbeits­gericht gegen Ex-Sport­direktor Mutzel

Be­ur­lau­bung und spä­ter er­folg­te Frei­stel­lung un­wirk­sam

(Arbeitsgericht Hamburg, Urteil vom 26.07.2022)

Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat in der arbeits­rechtlichen Auseinander­setzung mit dem früheren Sport­direktor Michael Mutzel eine Niederlage erlitten.

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Das Arbeits­gericht erklärte sowohl die Beurlaubung als auch die später erfolgte Frei­stellung des 42-Jährigen für unwirksam. Die HSV Fußball AG habe Mutzel nicht gegen dessen ausdrücklichen Willen beurlauben können, hieß es in einer Mitteilung des Gerichts. Zudem äußerte die Kammer „Zweifel an der Wirksamkeit der im Arbeits­vertrag vereinbarten einseitigen Freistellungs­möglichkeit“ und sah „auch keine hinreichenden Anhalts­punkte für ein nachhaltig gestörtes Vertrauens­verhältnis zwischen den Parteien“. Gegen diese Ent­scheidung kann der HSV Berufung beim Landes­arbeits­gericht Hamburg beantragen.

Beurlaubung wegen massiver öffentlicher Kritik

Der Verein hatte sich drei Tage vor dem ersten Saisonspiel von dem ehemaligen Bundesliga-Profi von Eintracht Frankfurt, dem VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC getrennt. Der Frei­stellung vorausgegangen war eine massive öffentliche Kritik seines Vor­gesetzten Jonas Boldt: „Michael funktioniert in einer Führungs­rolle rund um die Mannschaft nicht“, sagte der Sport­vorstand Anfang Juni und setzte unter anderem durch, dass Mutzel keinen Kontakt mehr zur Mannschaft haben durfte.

Theoretisch bestünde Anspruch auf Weiterbeschäftigung

Gespräche zwischen dem Ex-Sport­direktor und dem Verein vor dem Gerichts­termin waren ergebnislos geblieben. Nach der Ent­scheidung muss der HSV Mutzel theoretisch weiter­beschäftigen. Das Gericht betonte die „besondere Eil­bedürftigkeit für eine fort­gesetzte Beschäftigung, weil andernfalls ein weiter­gehender erheblicher Reputations­schaden“ bei Mutzel zu befürchten sei.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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