wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 08.01.2016

Unfall

Haftung wegen Unfall durch offene Autotür kann verteilt werden

Stand die Autotür schon länger offen, trägt der Unfallverursacher eine Mitschuld

(Amtsgericht Hamburg-Barmbek, Urteil vom 06.08.2015, Az. 814 C 86/15)

Autotüren sollten vorsichtig geöffnet werden. Andernfalls haftet man für den Schaden bei einem Unfall voll. Stand eine Autotür schon offen, und es kommt zu einem Unfall, trägt der andere Autofahrer einen Teil der Schuld. Das ergibt sich zumindest aus einem Urteil des Amtsgerichts Hamburg-Barmbek (Az.: 814 C 86/15).

Werbung

Autofahrerin kollidierte mit der offenen Tür eines geparkten Autos

In dem Fall war eine Autofahrerin an einem geparkten Fahrzeug vorbeigefahren. Dabei kollidierte das Auto der Frau mit der hinteren linken Tür des geparkten Autos. Die Frau behauptete, die Tür sei plötzlich geöffnet worden, als sie daran vorbei gefahren sei. Der Besitzer erklärte aber, die Tür habe schon länger offen gestanden, da er gerade sein Enkelkind im Kindersitz angeschnallt habe.

Gericht entschied: Frau trägt eine Mitschuld

Vor Gericht konnte sich die Frau nicht ganz durchsetzen: Zwar habe der Mann ein erhebliches Hindernis dadurch geschaffen, dass er seine Tür für eine nicht unbedeutende Zeit habe offen stehen lassen. Allerdings müsse die Betriebsgefahr des anderen Fahrzeugs berücksichtigt werden. Die Frau haftet daher zu 30 Prozent mit.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1752

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1752
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!