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Arbeitsrecht und Schadensersatzrecht | 25.11.2019

Schadens­ersatz

Handbremse nicht gezogen: Post­zusteller muss Schadens­ersatz zahlen

Post­zusteller haftet für grob fahrlässig verursachten Schaden durch weg­rollendes Fahrzeug

(Arbeitsgericht Siegburg, Urteil vom 11.04.2019, Az. 1 Ca 1225/18)

Wer muss zahlen, wenn Arbeit­nehmer im Job Schäden verursachen? Wer grob fahrlässig handelt, läuft Gefahr für Unfall­kosten selbst aufkommen zu müssen, zeigt ein Urteil.

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Grob fahrlässiges Handeln kann für Arbeit­nehmer teuer werden: Für Schäden, die infolgedessen bei betrieblichen Tätigk­eiten verursacht wurden, haften sie. Das zeigt ein Urteil des Arbeits­gerichts Siegburg (Arbeitsgericht Siegburg, Urteil vom 11.04.2019, Az. 1 Ca 1225/18).

Fahrzeug auf abschüssiger Straße abgestellt

In dem Fall hatte ein Post­zusteller seinen Transport­wagen nicht ordentlich abgestellt. Das Auto rollte auf einer abschüssigen Straße davon und kam erst zum Stehen, als es einen großen Steinblock überfuhr. Es entstanden Schäden am Achsträger und den Stoßd­ämpfern. Eine außergerichtliche Einigung hatte keinen Erfolg, der Zusteller­betrieb verklagte den Mitarbeiter auf Schaden­ersatz.

Unfall wurde grob fahrlässig verursacht

Das Gericht gab der Klage statt. Den Richtern zufolge hatte der Mann den Unfall grob fahrlässig verursacht. Bei der Beweis­aufnahme wurde fest­gestellt, dass der Zusteller weder den ersten Gang eingelegt, noch die Handbremse angezogen hatte. Der Post­zusteller wurde verurteilt, Schaden­ersatz in Höhe von etwa 870 Euro an seinen Arbeitgeber zu zahlen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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