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Strafrecht und Verkehrsrecht | 30.05.2022

Verkehrs­unfall

Handy am Steuer kann zu Haftstrafe führen

Bei einem Verkehrs­verstoß mit tödlichen Folgen wird die Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt

(Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 17.03.2022, Az. III-4 RVs 13/22)

Er tippt kurz auf seinem Telefon rum - das kostet eine Mutter das Leben. Das Oberlandes­gericht Hamm belegt den Mann mit einer Haftstrafe - obwohl er gesteht und Schmerzens­geld zahlt.

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Wer eine Text­nachricht am Steuer liest und gleich­zeitig einen Unfall baut, muss mit Haft rechnen. Das ergibt sich aus einer Ent­scheidung des Ober­landes­gerichts Hamm (AZ: III-4 RVs 13/22).

Unfall als Folge einer am Steuer geschriebenen Textnachricht

In dem konkreten Fall fuhr der Angeklagte mit seinem Auto 15 km/h zu schnell in einer 70er-Zone, las zwei Text­nachrichten und schrieb eine kurze Antwort auf diese. Anschließend legte er das Handy in der Mittel­konsole ab. Kurz darauf kollidierte er in einer lang gezogenen Rechtskurve mit drei Personen auf Fahrrädern - einer Mutter und ihren zwei Kindern. Die Mutter starb, die Kinder wurden schwer verletzt.

Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung

Der Mann wurde wegen fahr­lässiger Tötung und fahr­lässiger Körper­verletzung zu einer Freiheits­strafe von einem Jahr und neun Monaten ohne Bewährung verurteilt. Das Gericht begründete dies mit dem vorsätzlichen Verstoß gegen das Verbot, elektronische Geräte wie Mobil­telefone aufzunehmen und zu bedienen.

Eine Tote wegen „belanglosem Austausch von Textnachrichten“ - Bewährung keine Option

Der Angeklagte habe sich für einen belanglosen Austausch von Text­nachrichten über dieses Verbot und die dadurch geschützten Sicherheits­interessen anderer Verkehrs­teilnehmer ohne Bedenken hinweg­gesetzt. Deshalb sei trotz Geständnis und Schmerzens­geld­zahlung eine Bewährung keine Option gewesen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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