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Mietrecht | 24.06.2019

Miet­minderung

Hitze in der Mietwohnung: Miet­minderung möglich

Unzureichender Wärme­schutz recht­fertigt Miet­minderung von 20 Prozent

(Amtsgericht Hamburg, Urteil vom 10.05.2006, Az. 46 C 108/04)

Sommerliche Temperaturen in der Wohnung sind grund­sätzlich kein Mietmangel. Das gilt auch für Dachgeschoss­wohnungen.

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Höhe der Temperaturen gesetzlich nicht geregelt

Eine gesetzliche Regelung, wie hoch das Thermometer in einer Mietwohnung klettern darf, gibt es nicht. Im Einzelfall haben jedoch Gerichte entschieden, dass die Bewohner die Miete anteilig für die besonders heißen Tage mindern dürfen.

AG: Temperaturen von tagsüber über 30 Grad und nachts über 25 Grad rechtfertigt Mietminderung

Das Amtsgericht Hamburg etwa hielt im Fall einer Ober­geschoss­wohnung, in der die Temperatur tagsüber 30 Grad und nachts mehr als 25 Grad betrug, eine Miet­minderung von 20 Prozent für angemessen (Az.: Amtsgericht Hamburg, Urteil vom 10.05.2006, Az. 46 C 108/04).

Unzureichender Wärmeschutz stellt Sachmangel dar

Im konkreten Fall entsprach der Wärme­schutz nicht dem Stand der Technik, der zum Zeitpunkt der Errichtung der Wohnung vorgeschrieben war. Das Gericht bewertete das als Sachmangel.

Vermieter muss für sommerlichen Wärmeschutz sorgen

Betroffene Mieter sollten das Gespräch mit dem Vermieter suchen. Dieser kann prüfen, ob sich der Wärme­schutz verbessern lässt. Einen Anspruch auf eine spezifische Maßnahme wie den Einbau einer Klimaanlage hat der Mieter aber nicht.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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