wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Strafrecht | 03.09.2015

Geldwäsche

Honorarannahme von Geld aus illegalen Geschäften durch Strafverteidiger: Bundesverfassungsgericht stärkt Rechte von Strafverteidigern

Verfassungskonforme Auslegung des Geldwäschetatbestandes

(Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 28.07.2015, Az. 2 BvR 2558/14)

Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte von Strafverteidigern gestärkt, die sich dem Verdacht der Geldwäsche ausgesetzt sehen. Demnach machen sich die Juristen bei der Annahme von Honoraren aus illegalen Geschäften ihrer Mandanten nur dann strafbar, wenn sie die Herkunft des Geldes sicher kennen.

Werbung

Die Richter bekräftigten damit ihre Rechtsprechung von 2004 (2 BvR 1520/01, 2 BvR 1521/01). Damit genießen Strafverteidiger auch weiter eine privilegierte Stellung. Denn normalerweise kann sich wegen Geldwäsche bereits derjenige strafbar machen, der einen illegalen Hintergrund für möglich hält. Die rechtliche Einschränkung sei nötig, um das Vertrauen von Anwalt und Mandant zu schützen, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung.

Konkret wies das Bundesverfassungsgericht aber die Verfassungsbeschwerden zweier Strafverteidiger und deren Mandantin aus formalen Gründen ab. Die drei waren wegen Geldwäsche und versuchter Geldwäsche verurteilt worden. Anlass war eine Überweisung der Frau in Höhe von 50 000 Euro auf das Kanzleikonto. Das Geld stammte von einem Schweizer Konto ihres Mannes, der mit einem betrügerischen Schneeballsystem Anleger um 312 Millionen Euro geprellt hatte. Dafür war er 2011 in Bayern zu einer hohen Haftstrafe verurteilt worden.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/pt

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1028

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1028
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!