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Schadensersatzrecht | 06.01.2020

Reise­preis­minderung

Hotel „direkt am Strand“: Badeverbot am hotel­eigenen Strand stellt Reisemangel dar

Reise­preis­minderung von zehn Prozent gerechtfertigt

(Amtsgericht Hannover, Urteil vom 19.07.2019, Az. 515 C 7331/19)

Ein Bade­urlauber bucht ein Hotel „direkt am Strand“ - doch dann stellt sich heraus, dass Schwimmen dort verboten ist. In einem solchen Fall gibt es vom Veranstalter Geld zurück.

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„Direkt am Strand gelegen“: Wer eine solche Hotel­beschreibung im Reise­katalog liest, muss davon ausgehen können, unmittelbar bei der Unterkunft ins Meer gehen zu können. Wird diese Erwartung enttäuscht, darf ein Pauschal­urlauber nachträglich den Reisepreis mindern - in einem begrenzten Maße. Das zeigt ein Urteil des Amts­gerichts Hannover (Az.: 515 C 7331/19).

Streit um Badeverbot am hoteleigenen Strand

In dem verhandelten Fall hatte der Reise­veranstalter das Hotel mit „erste Strandlage“ und „direkt am Strand gelegen“ beworben. Das stimmte zwar. Doch der Kläger konnte nicht an Ort und Stelle ins Meer. So stellte er bei seiner Ankunft fest, dass der hoteleigene Strand in einem Natur­schutz­gebiet lag - Schwimmen verboten. Der Mann musste erst rund 800 Meter zum Strand des Nachbar­hotels laufen, bevor er im Meer schwimmen konnte. Er klagte gegen den Veranstalter.

AG: Badeverbot am hoteleigenen Strand rechtfertigt Minderung des Reisepreises

Das Gericht sah in dem fehlenden Meerzugang beim Hotel einen Reisemangel. Es hielt eine Preis­minderung von zehn Prozent für angemessen - in diesem Fall immerhin 204,60 Euro. Dem Reisenden sei durch die Beschreibung suggeriert worden, dass das Schwimmen direkt beim Hotel möglich wäre. Es mache einen Unterschied, wenn man erst laufen oder gar einen Shuttlebus nehmen müsse.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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