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Schadensersatzrecht | 20.07.2021

Schmerzens­geld

Hund beißt Postboten - Herrchen scheitert mit Klage vor Gericht

LG entscheidet zugunsten des Postboten

Nach dem Hundebiss in den Ober­schenkel eines Postboten ist eine Klage des Hunde­halters vor dem Bonner Landgericht gescheitert.

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Der 79-jährige Hunde­besitzer hatte von dem verletzten Brief­träger 8000 Euro Schmerzens­geld gefordert, weil er sich nach dem Vorfall im Mai 2018 einem Straf­verfahren wegen fahr­lässiger Körper­verletzung ausgesetzt gesehen hatte.

Kläger: Hund habe den Postboten nur ins Bein „gezwackt“

Zudem forderte er von dem 44-Jährigen, nicht mehr zu behaupten, er sei Opfer einer Bissattacke geworden. Auch solle er nicht sagen, dass der Jagdhund „gefährlich“ sei. Schließlich habe der Hund den Postboten nur „gezwackt“, weil dieser „unangemessen reagiert“ habe.

LG entscheidet zugunsten des Postboten

Laut Urteil durfte der Postbote die Behauptungen jedoch aufstellen, da sie „der Wahrheit“ entsprächen - und damit kein ungerecht­fertigter Eingriff in das Persönlichkeits­recht seien, wie vom Kläger behauptet.

Verletzungen durch medizinische Befunde belegt

Nicht zuletzt konnte der verklagte Brief­träger die Verletzung durch medizinische Befunde wie auch durch Fotos „von Hämatomen und Zähne­abdrücken“ nachweisen. Sechs Wochen war der Gebissene damals laut Gericht arbeits­unfähig gewesen.

Nicht der erste Biss

Fünf Jahre vor dieser Bissattacke am Gartentor hatte dasselbe Tier eine Joggerin gebissen. Dafür war der Hundehalter damals wegen fahr­lässiger Körper­verletzung zu 12.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. (Landgericht Bonn, AZ: 7 O 410/19)

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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