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Arbeitsrecht | 11.01.2022

Vorstellungs­gespräch

Impfpflicht: Darf Arbeitgeber von Bewerbern Nachweis verlangen?

Was für Be­werberinnen und Be­werberinnen gilt

Ab 15. März soll die sogenannte einrichtungs­bezogene Impfpflicht gelten. Dürfen Arbeitgeber künftig schon bei Gesprächen mit Bewerbern im Einstellungs­verfahren nach entsprechenden Nachweisen fragen?

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Für Beschäftigte in der Gesundheits- und Pflege­branche gilt ab Mitte März eine einrichtungs­bezogene Impfpflicht. Dann müssen sie einen Nachweis erbringen, dass sie geimpft, genesen oder ärztlich von der Impfung gegen das Coronavirus befreit sind. Doch was gilt für Be­werberinnen und Be­werberinnen?

Darf der Arbeitgeber künftig schon im Vorstellungs­gespräch nach dem Nachweis fragen? Ja, und das ist im Gesetz sogar eindeutig geregelt.

Nachweis Voraussetzung für Beschäftigung

„Der Nachweis ist die Voraussetzung, um Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer überhaupt beschäftigen zu dürfen“, sagt Jürgen Markowski, Fachanwalt für Arbeits­recht in Offenburg. Der Arbeitgeber habe also ein berechtigtes Interesse von Be­werberinnen und Bewerbern diesen Nachweis zu fordern.

Gesetzliche Regelung und betriebliches Interesse

Grund­sätzlich gilt: Im Einstellungs­verfahren darf der Arbeitgeber Fragen stellen, die Themen betreffen, an deren Kenntnis er ein berechtigtes betriebliches Interesse hat. Dem gegenüber steht der Schutz des allgemeinen Persönlich­keits­rechts - beides müsse der Arbeitgeber gegeneinander abwägen. Weil es zu den Nachweisen im Bezug auf die Impfung zum Schutz vor Covid-19 eine gesetzliche Regelung gibt, ist die Frage nach dem Nachweis aber in jedem Fall gestattet.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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