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Wettbewerbsrecht | 24.09.2020

Herkunfts­angaben

Italienischer Schaumwein darf in Spanien fertiggestellt werden

Mehrere Herkunfts­angaben laut EU-Verordnung möglich

(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 11.09.2020, Az. 6 W 95/20)

Schaumwein darf auch dann als „Italian Rosé“ beworben werden, wenn die letzte Verarbeitungs­stufe in Spanien stattgefunden hat.

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Entscheidend sei, dass die Trauben in Italien geerntet und dort zu Wein verarbeitet wurden, hat das Oberlandes­gericht Frankfurt in einem Streit zwischen zwei Herstellern entschieden. Das Gericht wies mit seinem Beschluss (Az. 6 W 95/20) die Wettbewerbs­klage eines Konkurrenten ab, der einer großen deutschen Wein­kellerei die genannte Herkunfts­angabe verbieten lassen wollte.

OLG: Gärung in Spanien ändert nichts an in Italien erfolgten Traubenernte und Verarbeitung

Tatsächlich wird dem in Italien geernteten Grundwein in einem zweiten Schritt in Spanien Hefe, Zucker und Likör zugesetzt, stellten die Richter fest. Diese zweite Gärung zum Schaumwein ändere aber nichts an der in Italien erfolgten Trauben­ernte und ersten Verarbeitung zu Wein. Laut EU-Verordnung sei es dem Hersteller in diesem Fall sogar frei gestellt, ob er als Herkunfts­land Italien oder Spanien nenne.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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