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Medizinrecht, Patientenrecht und Schadensersatzrecht | 30.09.2022

Aufklärungspflicht

Kein Schaden­ersatz wegen Aufklärung zur OP-Nachsorge

Keine Verstöße gegen die Aufklärungs­pflicht

(Oberlandesgericht Dresden, Urteil vom 30.11.2021, Az.: 4 U 1034/20)

Vor einer OP müssen Patientinnen und Patienten darüber informiert werden, wie sie sich danach verhalten sollen. Hat man Anspruch auf Schaden­ersatz, wenn man sich nicht gut genug aufgeklärt fühlt?

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Wie verhalte ich mich nach der OP am besten? Welche Nach­behandlungen sind notwendig? Diese Informationen bekommt man in aller Regel vor einem Eingriff. Sicherungs­aufklärung nennt sich das. Findet sie nicht statt, können Betroffene einen Anspruch auf Schaden­ersatz und Schmerzens­geld haben. Allerdings: Fühlt man sich nicht ausreichend aufgeklärt, bedeutet das nicht zwangs­läufig einen Anspruch auf Schaden­ersatz. Das geht aus einem Urteil des Ober­landes­gerichtes Dresden (AZ: 4 U 1034/20) hervor.

Streit um Aufklärung zur OP-Nachsorge

Im konkreten Fall hatte eine Frau geklagt, der die Gebär­mutter und ein Eileiter entfernt worden waren. Sie behauptete, das Krankenhaus habe sie nicht zureichend über die Risiken, die gesundheitlichen Folgen der OP und die Folge­behandlungen aufgeklärt.

OLG: Aufklärungsbögen reichten im konkreten Fall aus

Das Gericht wies ihre Klage ab und sah keine Verstöße gegen die Aufklärungspflicht. So konnte nachgewiesen werden, dass die Ärzte der Klägerin Aufklärungs­bögen vorgelegt hatten, die ein zutreffendes Bild über Risiken und Folgen des Eingriffes vermittelt hatten. Und aus einem weiteren Grund scheiterte die Klage der Frau: Sie hatte sich nach der OP selbst­ständig in eine ambulante Nach­behandlung begeben. Wer diese beginne, könne sich nicht auf eine fehlende Sicherungs­aufklärung berufen, so die Position des Gerichts.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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