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Reiserecht, Schadensersatzrecht und Verbraucherrecht | 21.06.2021

Schmerzens­geld

Kein Schmerzens­geld nach Suppen-Unfall im Flieger

Sitz­position war für Unfall­geschehen entscheidend

Eine Frau verbrennt sich im Flugzeug mit heißer Suppe die Brust - und macht dafür die Airline verantwortlich. Zu Recht?

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Wer sich auf einem Flug mit heißer Suppe verbrüht, hat nicht automatisch einen Anspruch auf Schmerzens­geld. Hier kommt es auf das Mit­verschulden des Fluggasts an: Ist man selbst schuld, hat man keinen Anspruch auf eine Ent­schädigung. Das zeigt ein Urteil des Landes­gerichts Köln (Az.: 21 O 299/20).

Verbrennungen durch heiße Suppe

In dem verhandelten Fall flog die Klägerin in der Business Class von München nach New York. Zum Abendessen wurde ihr eine Suppe in einer Porzellan­schale auf einem Tablett gereicht. Durch ein Miss­geschick, dessen genaue Umstände unklar sind, ergoss sich die Suppe auf den Brust­bereich der Passagierin und verursachte dort Verbrennungen zweiten Grades. Die Frau ging nach der Landung in ein Krankenhaus.

Reisende verlangt Schmerzensgeld

Die Reisende ging vor Gericht und verlangte Schmerzens­geld. Ihre Argumentation: Sie habe aufrecht gesessen und die Porzellan­schale in die linke Hand genommen, um mit dem Löffel in der rechten Hand einen möglichst kurzen Weg zum Mund zu haben. Die Schüssel sei aber so heiß gewesen, dass sie schnell wieder abgesetzt werden musste. Hierbei habe die Frau einen Ruck verursacht. Daraufhin habe sich die heiße Flüssigkeit in ihren Ausschnitt ergossen. Die Klägerin beschwerte sich über fehlende Unterstützung an Bord und nach der Landung.

LG: Kein Anspruch auf Schmerzensgeld

Das Gericht stellte jedoch fest, dass die Frau sich ein überwiegendes Mit­verschulden anrechnen lassen musste. Die Klägerin habe ihre Suppe, die nicht zu heiß gewesen sei, in einer stark zurück­geneigten Position zu sich genommen. Anders seien die Verbrennungen nicht zu erklären gewesen. Die angeblich unzureichende und zögerliche Nachsorge der Verletzungen an Bord habe nicht erkennbar zu einem zusätzlichen Schaden geführt.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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