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Schmerzensgeldrecht und Zivilrecht | 22.07.2020

Schmerzensgeld

Kein Schmerzensgeldanspruch nach Sturz in Hotel-Dusche

Sturz beim Aussteigen aus der Badewanne eines Hotelzimmers zählt zum allgemeinen Lebensrisiko

(Landgericht Frankfurt, Urteil vom 04.09.2019, Az.: 2-24 O 175/18)

Ein Mann stürzt in der Badewanne seines Hotelzimmers und bricht sich mehrere Rippen, nachdem sich ein Haltegriff gelöst hat - der Urlaub ist gelaufen. Wen trifft Schuld? Ein kleines Detail entscheidet.

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Ein Sturz beim Aussteigen aus der Badewanne eines Hotelzimmers zählt zum allgemeinen Lebensrisiko. Der Reiseveranstalter kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden, entschied das Landgericht Frankfurt (Az.: 2-24 O 175/18) und wies damit die Klage einer Urlauberin ab. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Urlauber stürzt in Dusch-Badewanne uns bricht sich die Rippen

Bei dem Streit ging es um den Mann der Klägerin, der in einem Hotel auf Teneriffa beim Ausstieg aus einer Dusch-Badewanne gestürzt war und sich die Rippen gebrochen hatte. Er wurde nach einer stationären Behandlung vor Ort nach Deutschland ausgeflogen und kam dort in ein Krankenhaus, wo er eine Woche behandelt wurde.

Griff zum Halten war nicht ordnungsgemäß verankert

Der Mann gab an, er habe sich beim Aussteigen aus der Wanne an einem Griff festgehalten, der nicht verankert gewesen und aus der Wand gebrochen sei - daher der Sturz. Vom Veranstalter verlangte das Ehepaar deshalb Schmerzensgeld, eine Minderung des Reisepreises und eine Entschädigung wegen entgangener Urlaubsfreude.

LG: Kein Anspruch auf Schmerzensgeld

Das Gericht wies die Klage ab - und zwar wegen der Beschaffenheit des Griffes. Die schräge Halterung habe sich auf einer Höhe von 60 Zentimetern befunden und daher nur dem Aufstehen gedient. Sie sei nicht dazu da gewesen, beim Ausrutschen einen Sturz zu verhindern. Daher sei es egal, ob der Griff ordnungsgemäß verankert gewesen sei.

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Quelle: dpa/DAWR/ku

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