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Haftungsrecht und Verkehrsrecht | 27.10.2022

Verkehrsunfall

Kein Schulter­blick: Links­abbieger-Radler haftet bei Unfall allein

Doppelte Rückschau­pflicht gilt auch für Radfahrer

(Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 07.12.2021, Az. 1 U 216/20)

Fahrrad­fahrer dürfen sich beim Abbiegen nicht darauf verlassen, dass ein Auto anhält. Im Gegenteil: Sie sind selbst verpflichtet, sich doppelt umzuschauen. Sonst bleiben sie auf dem Schaden sitzen.

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Auch Rad­fahrerinnen und Radfahrer müssen beim Abbiegen doppelt hinter sich schauen - und damit auch eine Eigen­gefährdung durch andere ausschließen. Unterlassen sie dies, müssen sie bei einem Unfall den Schaden allein tragen. Das zeigt ein Fall, der vor dem Oberlandes­gericht Düsseldorf (Az.: 1 U 216/20) verhandelt wurde.

Schulterblick, einordnen, Schulterblick, abbiegen

In dem Fall musste der Radfahrer seinen Schaden allein tragen, das Gericht konnte keine Mitschuld des Autofahrers feststellen. Der Links­abbieger habe die doppelte Rückschau verletzt und sich zuvor auch nicht bis zur Mitte der Straße eingeordnet. Der Autofahrer bestritt, dass der Radfahrer seinen Richtungs­wechsel angezeigt hatte.

Die in der Straßen­verkehrs­ordnung verankerte doppelte Rückschau­pflicht gilt auch für Radfahrer. Jeder muss sich rechtzeitig vor dem Einordnen und dann nochmals unmittelbar vor dem Abbiegen darüber vergewissern, dass der Weg frei ist.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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