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Sozialversicherungsrecht | 20.06.2017

Krank­schreibung

Keine Ausnahme für Karnevals­hochburgen: Rosenmontag kein Grund für verspätete Krank­schreibung

Ver­sicherter hat keinen Anspruch auf Krankengeld wegen verspätet eingereichter Krank­schreibung

(Sozialgericht Koblenz, Beschluss vom 10.04.2017, Az. S 11 KR 128/17 ER)

Braucht ein Ver­sicherter eine Ver­längerung seiner Krank­schreibung, muss er sich auch am Rosenmontag darum kümmern. Das entschied das Sozial­gericht Koblenz.

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Die Richter gaben damit einer Kranken­kasse Recht, die ein ver­spätetes Attest nicht akzeptiert hatte.

Rosenmontag ist kein gesetzlicher Feiertag

Hintergrund ist der Fall eines Mannes aus dem Kreis Neuwied. Er hatte sich von seinem Arzt bis zu einem Freitag krank­schreiben lassen. Da die Praxis am darauffolgenden Rosenmontag geschlossen war, holte sich der Mann am Dienstag ein neues Attest. Zu spät, befanden die Koblenzer Richter, da der Rosenmontag kein gesetzlicher Feiertag ist. Der Versicherte hätte sich an einen Vertretungs­arzt oder ein Krankenhaus wenden müssen. Sein Anspruch auf Krankengeld sei deshalb mit dem Ende des ersten Attests erloschen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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