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Arbeitsrecht | 29.01.2018

Stellen­aus­schreibung

Keine Diskriminierung: Stellen­aus­schreibung für Gleich­stellungs­beauftragte darf auf Frauen beschränkt sein

Ungleich­behandlung von Männern und Frauen in gewissen Fällen zulässig

(Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom 02.11.2017, Az. 2 Sa 262 d/17)

Arbeitgeber dürfen eine Stelle für eine Gleich­stellungs­beauftragte nur für Frauen aus­schreiben. Bewirbt sich ein Mann trotzdem und kassiert wegen seines Geschlechts eine Absage, ist das keine Diskriminierung. Das geht aus einem Urteil des Landes­arbeits­gerichts Schleswig-Holstein hervor (Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom 02.11.2017, Az. 2 Sa 262 d/17).

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Stellenausschreibung nur für Frauen

Die umstrittene Stelle in dem Fall hatte ein Kreis in Schleswig-Holstein ausgeschrieben, gesucht wurde ausdrücklich nach einer Gleich­stellungs­beauftragten. Trotzdem bewarb sich ein Mann. Er wurden allerdings nicht einmal zum Vorstellungs­gespräch eingeladen, unter anderem mit Verweis auf das Gleichstellungs­gesetz (GstG): Demnach kann diese Funktion nur von einer Frau ausgeübt werden. Der Mann klagte dagegen, unter anderem mit Verweis auf seine Schwer­behinderung.

Gleichstellungsbeauftragte muss weiblich sein

Das Gericht lehnte die Klage jedoch ab: Grund für die Ablehnung war nicht die Schwer­behinderung des Bewerbers, so die Begründung, sondern sein Geschlecht. Und das sei in diesem Fall erlaubt. Denn erstens hält sich der Kreis damit an die geltende Gesetzes­lage in Schleswig-Holstein, nach der Gleich­stellungs­beauftragte weiblich sein müssen. Und zweitens sei die Ungleich­behandlung von Männern und Frauen in gewissen Fällen zulässig - so wie hier. Denn die Schaffung einer Gleich­behandlungs­beauftragten sei ja gerade dazu gedacht, Frauen zu fördern und ihre Stellung im Job zu verbessern.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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