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Insolvenzrecht und Schadensersatzrecht | 11.06.2021

Ent­schädigung

Keine Ent­schädigung nach Pleite des Reise­veranstalters

Keine Ent­schädigung nach der Europäischen Fluggast­rechte-Verordnung wegen Insolvenz des Reise­veranstalters

(Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 16.09.2020, Az. 2-24 O 104/20)

Wenigstens gibt's Ent­schädigung! Das gilt häufig, wenn die Airline aus eigenem Verschulden einen Flug streichen muss. Hängt das mit der Pleite des Ver­anstalters zusammen, sieht es anders aus.

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Wird ein Flug gestrichen, steht den Passagieren in vielen Fällen eine Ent­schädigung zu. Das gilt aber nicht, wenn der Flug wegen der Insolvenz des Reise­veranstalters annulliert wurde. Das hat das Landgericht Frankfurt am Main entschieden (Az.: 2-24 O 104/20).

Stornierung der Reise wegen Insolvenz des Veranstalters

In dem verhandelten Fall ging es um eine Pauschal­reise nach Mexiko im Jahr 2019. Ein paar Wochen vor Reisebeginn teilte der Veranstalter den Klägern mit, dass die Reise aufgrund der eigenen Insolvenz nicht stattfinden könne. Von der Airline forderten die Urlauber daraufhin eine Ausgleichs­zahlung nach der EU-Flug­gast­rechte­verordnung, die Urlauber für Flug­ausfälle und lange Verspätungen entschädigen soll.

LG: Fluggesellschaft nicht für Annullierung verantwortlich

Das Gericht wies die Klage ab. Die Fluggesellschaft habe den Grund für die Annullierung nicht zu verantworten. Der Flug wäre durchführbar gewesen, er habe bloß wegen der Insolvenz des Ver­anstalters nicht stattgefunden. Die Kläger erhielten daher keine Ent­schädigung von der Airline zugesprochen.

Generell gilt

Eine Ausgleichs­zahlung nach EU-Recht steht den Passagieren immer dann zu, wenn sich die Fluggesellschaft bei Annul­lierungen und langen Verspätungen nicht auf außergewöhnliche Umstände berufen kann. Dabei handelt es sich um Ereignisse, die außerhalb des Einfluss­bereichs der Airline liegen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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