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Verkehrsrecht und Versicherungsrecht | 26.10.2018

Auffahr­unfall

Keine Mithaftung beim Auffahren: Autofahrer darf auch für Tauben bremsen

Töten eines Wirbeltiers stellt laut Tierschutz­gesetz eine Ordnungs­widrigkeit dar

(Amtsgericht Dortmund, Urteil vom 10.07.2018, Az. 425 C 2383/18)

Meist haftet bei einem Auffahr­unfall allein der Fahrer des hinteren Wagens. Dies gilt jedoch nur, wenn der Ablauf des Geschehens typisch war. Anders sieht die Lage aus, wenn der Voraus­fahrende ohne zwingenden Grund bremst. Doch was gilt, wenn jemand kurz nach dem Anfahren an einer Ampel für eine Taube bremst? Über diese Frage musste das Amtsgericht Dortmund entscheiden (Az.: 425 C 2383/18).

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Autofahrer bremst wegen Taube auf der Straße

Kurz nach dem Anfahren an einer Ampel bremste der Voraus­fahrende Wagen. Der Grund: Eine Taube befand sich auf der Straße. Der hintere Wagen fuhr auf. Für den Unfall wollte der Fahrer des hinteren Wagens nicht haften - er klagte.

Auffahrender haftet für Unfall

Die Richter entschieden, dass in diesem Fall der Auffahrende für den Schaden aufkommen muss. Denn von dem Voraus­fahrenden könne nicht verlangt werden, dass er das Tier überfährt, zumal das Töten eines Wirbeltiers nach dem Tierschutz­gesetz eine Ordnungs­widrigkeit darstellt.

Haftung hängt von Geschwindigkeit ab

Bei einer höheren Geschwindigkeit könnte die Entscheidung auch anders ausfallen, stellten die Richter klar. Denn dann drohten größere Schäden am Auto.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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