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Reiserecht und Schadensersatzrecht | 21.06.2016

Urlaub

Keine Reise­preis­minderung wegen Erkrankung auf Grund verschmutzten Meerwassers, wenn nur wenige Hotelgäste erkranken

Ursache der Krankheit muss in Geltungs­bereich des Ver­anstalters fallen

(Landgericht Köln, Urteil vom 03.11.2015, Az. 22 O 204/15)

Erkrankte Urlauber bekommen nach ihrer Reise nur dann Geld zurück, wenn die Ursache der Krankheit zweifelsfrei im Hotel zu finden ist - und damit in den Gewähr­leistungs­bereich des Ver­anstalters fällt. Das ist aber nur dann der Fall, wenn mehr als zehn Prozent der Gäste erwiesenermaßen die gleichen Symptome zeigen, entschied das Landgericht Köln (Az.: 22 O 204/15).

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Urlauber führten Erkrankung auf defekte Kläranlage zurück

In dem verhandelten Fall war eine Familie am zweiten Tag ihres Türkei­urlaubs schwer an Durchfall und Erbrechen erkrankt. Sie verbrachte fast den gesamten Urlaub im Zimmer. Ihre Erkrankung führten die Urlauber auf eine defekte Kläranlage zurück, die angeblich das Meerwasser verschmutzt hatte. Die Familie war der Ansicht, die Reise sei damit mangelhaft gewesen - und klagte gegen den Veranstalter.

Veranstalter hat seine Informationspflicht nicht verletzt

Vor Gericht hatten die Kläger keinen Erfolg. Zwar war die Kläranlage in der Tat defekt. Doch der Veranstalter erfuhr erst kurz vor Abreise der Kläger davon. Er musste bis dahin davon ausgehen, dass das Meerwasser in Ordnung war. Er habe seine Informations­pflichten also nicht verletzt, so das Urteil. Zumal in den Proben des Wassers keine Ver­unreinigungen gefunden wurden. Die Erkrankung mehrerer Hotelgäste- womöglich durch Ansteckung untereinander - gehöre zum allgemeinen Lebens­risiko. Von 691 Gästen waren nur 38 erkrankt.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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