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Krankenkassenrecht und Sozialrecht | 29.06.2022

Alkohol­erkrankung

Keine Übernahme von Cannabis-Therapie für Alkohol­kranke

Standard­therapien bei Alkohol­erkrankung vorhanden

(Landessozialgericht Hessen, Urteil vom 28.04.2022, Az. L 1 KR 429/20)

Cannabis gegen die Alkohol­sucht, das forderte ein 70-Jähriger von seiner Kranken­kasse. Die versagte ihm die Kosten­übernahme. Aus einem ganz bestimmten Grund.

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Cannabis auf Kosten der Kranken­kasse gibt es bei einer Alkohol­erkrankung in der Regel nicht. Das geht aus einem Urteil des Hessischen Landes­sozial­gerichts (AZ: L 1 KR 429/20) hervor. Anspruch auf das Cannabis hat ein Alkohol­kranker nur, wenn er nicht mit einer Standard­therapie behandelt werden kann.

Versicherter beantragt Cannabis um seinen Drang zum Alkoholkonsum zu kompensieren

In dem konkreten Fall hatte ein 70-Jähriger geklagt, dessen Kranken­kasse seinen Antrag auf Medizinal-Cannabis­blüten ablehnte. Er gab an, nur damit seinen Drang zum Alkohol­konsum kompensieren zu können. Die Kranken­kasse verwies ihn auf die Möglichkeit einer Entwöhnungs­therapie.

Betroffenen stehen andere Therapien zur Verfügung

Das Gericht gab der Kranken­kasse recht. Es gebe außerdem noch andere Standard­therapien zur Behandlung einer Alkohol­erkrankung, unter anderem Rehabilitations­maßnahmen, medikamentöse Rückfall­prophylaxe und Psycho­therapie.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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