wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Familienrecht | 13.11.2017

Berufsaus­bildung

Kindergeld­anspruch endet erst mit Erreichen des Berufsziels

Anspruch auf Kindergeld muss nicht zwingend mit Abschluss der ersten Berufsaus­bildung enden

(Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 28.06.2017, Az. 5 K 2388/15)

Der Anspruch auf Kindergeld endet nicht schon dann, wenn das Kind einen ersten berufs­qualifizierten Abschluss erreicht hat. Der Anspruch endet, wenn das von Beginn angestrebte Berufsziel einer mehraktigen Ausbildung erreicht ist. Der Anspruch besteht also fort, wenn für einen Berufs­wunsch nach einer Ausbildung sich noch weitere Ausbildungs­abschnitte anschließen, entschied das Finanz­gericht Rheinland-Pfalz (Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 28.06.2017, Az. 5 K 2388/15).

Werbung

Familienkasse lehnt Fortzahlung des Kindergeldes ab

Die 1991 geborene Tochter bestand ihre Abschluss­prüfung zur Immobilien­kauffrau. Im Anschluss nahm sie an dem Lehrgang zur „geprüften Immobilien­fachwirtin“ der IHK teil. Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung ist die erfolgreiche Ausbildung zur Immobilien­kauffrau sowie eine mindestens einjährige Berufs­praxis nach abgeschlossener Lehre. Parallel zu ihrer Ausbildung bei der IHK war die junge Frau in einem Ausbildungs­betrieb angestellt. Die Familien­kasse lehnte die Weiter­zahlung von Kindergeld ab August 2015 ab. Der Anspruch sei durch den Abschluss ihrer ersten Berufsaus­bildung und die Aufnahme der Erwerbs­tätigkeit ausgeschlossen.

Anspruch auf Kindergeld besteht bis zum Abschluss des angestrebten Berufsziels

Die Klage der Mutter auf Fortzahlung des Kindergelds war erfolgreich. Nach Auffassung des Finanz­gerichts endet die Erstaus­bildung der Tochter erst mit dem Abschluss der Prüfung zur Immobilien­fachwirtin. Deshalb sei das Kindergeld bis dahin beziehungs­weise bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs zu gewähren. Der Anspruch auf Kindergeld bestehe bis zum Abschluss der ersten Berufsaus­bildung. Diese ende jedoch nicht mit dem ersten berufs­qualifizierenden Abschluss, denn es gebe Ausbildungs­berufe, bei denen der erste Berufs­abschluss lediglich integrativer Bestandteil eines einheitlichen Ausbildungs­gangs sei. Bei solchen Aus­bildungen sei die Lehre nur ein Teil der Erstaus­bildung. Es komme auf das Berufsziel und nicht auf den ersten erreichbaren Abschluss an.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#4779

Rechtsanwältin Sabine Burges

Bearbeitungs­gebühren in Unternehmer­darlehen

Unternehmer­darlehen: BGH erklärt Bearbeitungs­gebühren in Unternehmer­darlehen für unwirksam

RechtsanwältinSabine Burges

[17.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNachdem der Bundesgerichtshof bereits in den beiden Entscheidungen XI 348/13 und XI ZR 17/14 vom jeweils 28. Oktober 2014 Bearbeitungs­gebühren in Verbraucher­darlehen für unzulässig befunden hat, war bislang nicht geklärt, ob Bearbeitungs­gebühren zulässig sind, wenn es sich beim Darlehens­nehmer nicht um einen Verbraucher, sondern einen Unternehmer handelt.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

www.clever-gefunden.com: deal UP beauftragt EuroT­reuhand Inkasso GmbH

RechtsanwaltRobert Binder

[16.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie vom Unternehmen deal UP beauftragte EuroT­reuhand Inkasso GmbH droht bei nicht frist­gerechter Zahlung des offenen Rechnungsbetrags mit einem negativem SCHUFA-Eintrag.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Immobilien-Darlehens­verträge

LG Paderborn: Sparkasse Paderborn-Detmold zur Rück­abwicklung von sieben Immobilien-Darlehens­verträgen verurteilt

RechtsanwaltPeter Hahn

[15.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Paderborn hat mit Urteil vom 18. Oktober 2017 - 4 O 138/17 - die Zwangs­voll­streckung der Sparkasse Paderborn-Detmold aus einer Grundschuld überwiegend für unzulässig erklärt.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Chronisches Erschöpfungs­syndrom

Berufs­unfähigkeit: CFS und Chronisches Erschöpfungs­syndrom

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[14.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn unserem heutigen Beitrag informiere ich Sie über Ansprüche aus einer privaten Berufs­unfähigkeits­versicherung bei CFS oder chronischem Erschöpfungs­syndrom.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Neues Gesetz

Gesetz zur Verhinderung des Missbrauchs von Vater­schafts­anerkennungen

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[13.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Bundes­regierung hat ein neues Gesetz erlassen, um dem Missbrauch von Vater­schafts­anerkennungen den Kampf anzusagen.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Raten­schutz­versicherung

„Ewiges“ Widerrufs­recht: Einmal­betrag für Raten­schutz­versicherung kann zurück gefordert werden

RechtsanwaltGuido Lenné

[10.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternVerbraucher mit einer Raten­schutz­versicherung können diese auch heute noch loswerden. Den Verbrauchern steht das „ewige“ Widerrufs­recht zu, sodass die Versicherungen widerrufen werden können.

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Schadens­ersatz

Deutsche S&K Sachwerte: Geschädigte Anleger erhalten Schadens­ersatz

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[09.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDurch den S&K-Skandal haben etliche Anleger viel Geld verloren. Ein von BRÜLLMANN Rechts­anwälte erstrittenes aktuelles Urteil des Ober­landes­gerichts Hamm dürfte den geschädigten Anlegern wieder Mut machen.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Online­handel

E-Commerce-Recht: Sofort­überweisung als einzige unent­geltliche Zahlungsart für Kunden unzumutbar

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[08.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEine Sofort­überweisung als einziges unent­geltliches Zahlungs­mittel beim Online-Einkauf ist unzulässig, urteilten die Richter am Bundes­gerichts­hof. Das liegt vor allem daran, dass die AGB der Banken in der Regel die Sofort­überweisung verbieten.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d4779
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!