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Familienrecht | 13.01.2022

Masern­schutz­impfung

Kitabesuch nur mit Masern­schutz­impfung

Impfun­verträglichkeit muss durch medizinisch anerkannte Testung bzw. Diagnostik nachgewiesen werden

(Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 29.10.2021, Az. 12 B 1277/21)

Legen Eltern der Kita ein Attest über Unverträglichkeit gegen den Masern­schutz­impfstoff ihres Kindes vor, sollte es nicht auf Eltern­berichten beruhen. Was dabei wichtig ist.

Die Masern­schutz­impfung ist Voraussetzung für den Besuch einer Kita. Liegt eine Impf­unverträglichkeit vor, muss sie mit einem Attest nachgewiesen werden, welches durch eine tatsächliche diagnostische Abklärung begründet wird. Dies entschied das Oberverwaltungs­gericht NRW.

Eltern begehrten Kita-Besuch ohne Masernschutzimpfung

Im konkreten Fall hatten Eltern für ihren drei­jährigen Sohn einen Kitaplatz erhalten. Sie wiesen jedoch weder eine Masern­schutz­impfung nach, noch legten sie ein ärztliches Zeugnis über eine medizinische Gegen­anzeige vor. Sie gaben an, eine Impfung komme wegen verschiedener Allergien, unter anderem gegen einige Inhalts­stoffe der Masern­schutz­impfung nicht in Frage. Vor Gericht wollten sie erreichen, dass ihr Sohn die Kita besuchen dürfte.

Attest belegt keine Kontraindikation

Das lehnten die Richter ab. Das vorgelegte Attest belege keine Kontraindikation. Dort sei die Rede von einem Bericht der Eltern über Allergien ihres Sohnes gegen verschiedene Impfungen. Es werde nicht dargelegt, worauf die Einschätzung der Eltern beruhe und ob der Verdacht auf eine Über­empfindlichkeit gegen die Masern­impfung weiter abgeklärt worden sei.

Attest begründete sich auf Bericht der Eltern

Auch eine nachfolgende ärztliche Bescheinigung einer Uniklinik besagte, dass die angebliche Impf­unverträglichkeit tatsächlich lediglich auf den Angaben der Eltern beruhe.

Abklärung sei mit einem sogenannten Pricktest möglich

Für einen Pricktest werden Extrakte mit verschiedenen Allergenen auf die Haut geträufelt, diese wird mit einer Lanzette an den entsprechenden Stellen ein­gestochen. Nach etwa einer Viertel­stunde folgt die Auswertung.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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