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Schadensersatzrecht | 03.05.2019

Auffahr­unfall

Klage erfolglos: Ohne Spuren am Heck kein Auffahr­unfall

Für einen Auffahr­unfall müssen entsprechende Spuren am Fahrzeug nachweisbar sein

(Oberlandesgericht München, Urteil vom 13.07.2018, Az. 10 U 1856/17)

Bei einem Auffahr­unfall spricht der erste Anscheins­beweis dafür, dass der Auffahrende schuld ist. Wollen Autofahrer einen Schaden durch einen vermeintlichen Auffahr­unfall reklamieren, müssen sich Beschädigungen am Heck des Fahrzeuges finden. Fehlen sie, ist nicht von einem Auffahr­unfall auszugehen. Das zumindest lässt sich aus einem Urteil des Ober­landes­gerichts München ableiten (Az.: 10 U 1856/17).

Kollision durch Spurwechsel

Im zugrunde liegenden Fall fuhr ein Autofahrer von einer Auffahrspur nach links auf die Fahrbahn. Dort stieß er mit einem Lastwagen zusammen. Es entstand ein Schaden auf der linken hinteren Autoseite. Allerdings war das Heck unbeschädigt. Für den Unfall machte der Autofahrer den Lkw-Fahrer verantwortlich, der sei ihm aufgefahren.

OLG wertet Spurwechsel als schweren Verkehrsverstoß

Eine Klage aber blieb ohne Erfolg. Das Gericht rückte den Unfall in einen unmittelbaren zeitlichen und örtlichen Zusammenhang mit dem Spurwechsel des Autofahrers. Dessen Manöver wurde als schwerer Verkehrs­verstoß gewertet. Der Fahrer hätte die Spur nur wechseln dürfen, wenn er keine anderen Verkehrs­teilnehmer gefährdet hätte.

Gutachten schließt Auffahrunfall aus

Die Beschädigungen legten nahe, dass es sich nicht um einen Auffahr­unfall handele. Auch ein Gutachter bestätigte, dass der Streif­schaden durch das Einfädeln verursacht worden sei.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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