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Verbraucherrecht | 10.11.2021

Bestattung

Klare Absprache: Wünsche für Bestattung schriftlich festhalten

Witwe hat Anspruch auf Schmerzens­geld wegen falschen Bestattungs­orts

(Landgericht Bielefeld, Urteil vom 06.10.2021, Az. 5 O 170/17)

Die Beerdigung eines geliebten Menschen ist oft schmerzhaft. Daher sollte bei der Bestattung auch alles so laufen, wie man es sich wünscht. Deswegen gilt: Vorstellungen muss man klar kommunizieren.

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Jede Bestattung ist individuell. Damit aber auch alles so abläuft, wie man es sich wünscht, ist es wichtig, die eigenen Vorstellungen dem Bestattungs­unternehmen klar und deutlich mitzuteilen. Darauf weist die Verbraucher­initiative Bestattungs­kultur, Aeternitas, hin.

Wünsche am besten schriftlich festhalten

Alle Ver­einbarungen sollten zudem möglichst schriftlich festgehalten werden. Hilfreich sind auch Zeugen beim Beratungs­gespräch. So lassen sich Miss­verständnisse vermeiden und die geäußerten Wünsche notfalls beweisen. Wird eine Bestattung am Ende anders als vereinbart durch­geführt, kann das unter Umständen ein Schmerzens­geld recht­fertigen, erklärt Aeternitas mit Blick auf ein Urteil des Land­gerichts Bielefeld (Az.: 5 O 170/17).

Bestatter wählte falschen Bestattungsort

In dem verhandelten Fall war ein die Asche eines Verstorbenen in der Ostsee statt wie gewünscht in der Nordsee verstreut worden. Als die Witwe davon erfuhr, litt sie in der Folge an Schlaf­störungen und Depressionen. Ihr verstorbener Ehemann war Hoch­seesegler und hatte explizit eine See­bestattung in der Nordsee gewünscht.

Zeugen bestätigten Aussagen der Witwe

Vor Gericht konnte die Witwe nachweisen, dass dies auch die Absprache mit dem Bestatter gewesen war. Die Richter erkannten nach der Zeugen­vernehmung die psychischen Beeinträchtigungen an. Sie billigten der Klägerin ein Schmerzens­geld von 2500 Euro zu.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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