wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Schadensersatzrecht | 15.12.2022

Augenbrauen­pigmentierung

Kosmetik­behandlung: Etwas Abweichung muss man hinnehmen

Ge­schmacks­ab­wei­chun­gen begründet kei­nen Man­gel des Per­ma­nent Make-ups

(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Hinweisbeschluss vom 05.07.2022, Az. 17 U 116/21)

Für die Schönheit tun einige bekanntlich vieles. Doch nicht alles hat man in der eigenen Hand. Bei manchen Dingen müssen Profis ran. Und die haben in ihrem Tun einen gewissen Gestaltungs­spielraum.

Werbung

Wer sich für eine Pigmentierung seiner Augenbrauen entscheidet, kann das Ergebnis nicht in jedem Fall bemängeln. Zwar muss der Pigmentierer handwerklich sauber arbeiten, ihm bleibt aber ein künstlerischer Gestaltungs­spielraum. Abweichungen, die darauf zurückzuführen sind, stellen keinen Mangel dar, heißt es in einem Urteil des Ober­landes­gerichts Frankfurt (Az. 17 U 116/21).

Schmerzensgeld und Kostenersatz für Korrekturbehandlung verlangt

In dem konkreten Fall hatte sich der Kläger einer solchen Behandlung mit Permanent-Make-up in einem Kosmetik­studio unterzogen. Das Make-up wurde dem Kläger vor der Pigmentierung vorge­zeichnet und gezeigt, er quittierte das ebenso mit seiner Unterschrift wie die Abnahme des End­ergebnisses. Kurz darauf beschwerte sich der Mann aber über die zu dunkle Farbe und verlangte das Geld für die Behandlung zurück. Später unterzog er sich sogar einer korrigierenden Laser­behandlung. Er verlangte deshalb 3500 Euro Schmerzens­geld und die Erstattung der Kosten für die Korrektur­behandlung.

Keine Beschaffenheitsvereinbarung – Werk abgenommen

Die Klage blieb erfolglos. Das Werk sei nicht wegen etwaiger optischer Abweichungen mangelhaft, so das Gericht. Zudem hatten Kläger und Beklagte keine konkreten Vorgaben zum Endergebnis im Sinne einer sogenannten Beschaffen­heits­vereinbarung getroffen. Darum konnte der Kläger auch keine Abweichung von der Absprache beweisen. Durch Unter­zeichnung der Abnahme­erklärung habe er die Pigmentierung vielmehr als einwandfrei und ordnungs­gemäß gebilligt.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#9979