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Sozialrecht | 11.05.2018

Pflege­versicherung

Kosten für Pflegebett: Pflege­bedürftige haben Anspruch auf zweites Pflegebett

Weiteres Pflegebett im Erdgeschoss stellt keine doppelte Versorgung dar

(Sozialgericht Detmold, Urteil vom 28.09.2017, Az. S 18 P 121/16)

Wer zu Hause gepflegt wird, kann Anspruch auf ein Pflegebett haben. Kann ein Pflege­bedürftiger auf Grund eines Sturzes das Bett im Ober­geschoss nicht erreichen, hat er Anspruch auf ein weiteres, leihweise beschafftes Pflegebett für das Erdgeschoss. Die Pflegekasse muss die Kosten übernehmen, befand das Sozial­gericht Detmold (Sozialgericht Detmold, Urteil vom 28.09.2017, Az. S 18 P 121/16).

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Pflegekasse lehnt Übernahme der Kosten für ein leihweise angeschafftes Pflegebett ab

Der Pflege­versicherte verlangte die Übernahme der Kosten von 480 Euro für ein leihweise beschafftes Pflegebett. Seinen Antrag auf Übernahme lehnte die Pflegekasse ab. Schließlich habe er bereits ein Hilfsmittel in Form eines Einlege­rahmens im Ehebett. Hilfsmittel könnten nur in einfacher Stückzahl gewährt werden. Eine erneute Versorgung komme erst in Betracht, wenn das vorhandene Bett aufgrund technischer Mängel nicht mehr genutzt werden könne.

Kläger auf zusätzliches Pflegebett im Erdgeschoss angewiesen

Die Pflegekasse musste die Kosten für das weitere Bett übernehmen. Der Mann verfüge zwar schon über ein entsprechendes Hilfsmittel. Aufgrund einer Fraktur des rechten Sprung­gelenkes sei er aber vorüberg­ehend nicht in der Lage, das Bett im Ober­geschoss zu erreichen. Deshalb sei er auf ein Pflegebett im Erdgeschoss angewiesen gewesen. Das stelle daher keine doppelte Versorgung dar. Ohne ein weiteres Pflegebett hätte der Mann auch nicht das Krankenhaus verlassen und sich wieder in die häusliche Pflege zurück­begeben können.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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