wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Krankenkassenrecht und Sozialversicherungsrecht | 14.01.2021

OP-Kosten

Kranken­kasse muss bei Entstellung Haut­straffung zahlen

Oberarm­straffung kann Kassen­leistung sein

(Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 17.11.2020, Az. L 16 KR 143/18)

Herab­hängende Hautpartien empfinden viele als Makel. Doch aus rein kosmetischen Gründen tragen die Kassen die Kosten für eine OP in der Regel nicht. Es gibt aber Ausnahmen, wie ein Urteil zeigt.

Werbung

Wer viel Gewicht abgenommen hat, der kann unter stark herabhängenden Hautpartien leiden. Unter bestimmten Umständen muss die Kranken­kasse in solchen Fällen die Kosten für eine Straffung tragen - zum Beispiel, wenn eine „gravierende optische Entstellung“ vorliegt. dies hat das Landes­sozial­gericht Nieder­sachsen-Bremen entschieden (Az.: L 16 KR 143/18).

Krankenkassen lehnte eine Übernahme der OP-Kosten ab

Geklagt hatte eine Frau, die nach einer Magen­verkleinerung 50 Kilogramm Gewicht verloren hatte. Eine Folge: Die Haut an ihren beiden Oberarmen hing sehr stark herunter. Sie berichtete von Beeinträchtigungen und Schmerzen. Doch der Medizinische Dienst der Kranken­kassen lehnte eine Übernahme der OP-Kosten ab, da es sich lediglich um eine kosmetische Indikation handle.

Krankenkasse muss OP-Kosten übernehmen

Das Gericht sah das anders. Die Frau habe einen Anspruch auf die Übernahme der OP-Kosten. Nicht aus medizinischen Gründen, sondern unter dem Gesichts­punkt der Entstellung. Auch bei weit­geschnittener und lockerer Kleidung falle die massive Asymmetrie ihrer Ober- und Unterarme auf, so das Gericht. Das führe zu forschenden und entsprechend unangenehmen Blicken anderer Menschen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#7931

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d7931
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!