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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 19.11.2019

Kosten­übernahme

Kranken­kasse muss keine Laser-Epilation bei stark behaarten Beinen zahlen

Laser-Epilation bei stark behaarten Beinen ist keine Kassen­leistung

(Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 29.10.2019, Az. L 4 KR 457/16)

Selbst bei starker Bein­behaarung muss die Kranken­kasse nicht die Kosten für eine Laser-Enthaarung bezahlen. Auch bei Jugendlichen bestehe kein Anspruch auf eine Kosten­übernahme, entschied das Landes­sozial­gericht Nieder­sachsen-Bremen (Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 29.10.2019, Az. L 4 KR 457/16).

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Krankenkasse lehnt Kostenübernahme Laser-Epilation ab

Geklagt hatten zwei Geschwister aus Bremen, die unter ausgeprägtem Haarwuchs an den Beinen litten, eine 17-Jährige und ihr ein Jahr jüngerer Bruder. Ihnen hatte die Kasse erklärt, dass nur im Einzelfall die Kosten für eine Enthaarung von Gesicht und Händen übernommen werden.

Klägerin wegen ihres Aussehens bereits in psychotherapeutischer Behandlung

Dem hielten die Geschwister entgegen, dass sie sehr unter ihrem Aussehen litten. Die Schwester sei deshalb in psycho­therapeutischer Behandlung. Beim Schulsport und beim Schwimmen könne nicht auf lange Kleidung verwiesen werden. Beide wollten im Sommer kurze Kleidung tragen - die Schwester gerne auch Miniröcke -, und eine einfache Rasur oder Enthaarungs­cremes vertrügen sie nicht.

Laser-Epilation nicht Bestandteil des Leistungskatalogs

Das Gericht in Celle bestätigte die Sichtweise der Kranken­kasse. Der Leistungs­katalog der Kassen sehe eine Laser-Epilation nicht vor, es gebe keine positive Empfehlung zu einem therapeutischen Nutzen. Insofern habe das Gericht auch die Frage offenlassen können, ob eine starke Bein­behaarung als Krankheit im Rechtssinne anzusehen sei.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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