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Krankenkassenrecht und Sozialversicherungsrecht | 12.05.2021

Haarausfall

Kranken­kassen müssen Haarwuchs­mittel nicht bezahlen

Arznei­mittel nicht zur Behandlung von Haarausfall zugelassen

(Hessisches Landessozialgericht, Urteil vom 27.04.2021, Az. L 1 KR 405/20)

Kranken­kassen müssen grund­sätzlich keine Haarwuchs­mittel bezahlen. Dies teilte das Hessische Landes­sozial­gericht nach einem Urteil mit.

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Der Anspruch der Kranken­behandlung umfasse grund­sätzlich auch die Versorgung mit Arznei­mitteln. „Ausgeschlossen sind jedoch Arznei­mittel, die überwiegend zur Ver­besserung des Haarwuchses dienen“, heißt es in einer Mitteilung des Gerichts. (Az. L 1 KR 405/20)

31-Jähriger begehrt Übernahme der Kosten für ein Arthritis-Medikament

Ein 31-Jähriger, an Haar­losigkeit leidender Ver­sicherter, habe nach verschiedenen erfolglosen Therapien die Übernahme der Kosten für ein Arthritis-Medikament beantragt, welches als Nebenwirkung den Haarwuchs verstärkt.

Krankenkasse lehnte Kostenübernahme ab

Dies hatte die Kranken­kasse abgelehnt und darauf verwiesen, dass Arzneien, die überwiegend der Ver­besserung des Haarwuchses dienen, von der Leistungs­pflicht ausgenommen sind.

Kein Anspruch auf Kostenübernahme

Die Kranken­kasse bekam nun mit dem Urteil des Hessischen Landes­sozial­gerichts auch in zweiter Instanz Recht. Die von dem 31-Jährigen beklagten psychischen Probleme wegen des Haar­verlusts seien mit Mitteln der Psychiatrie und Psycho­therapie zu behandeln. Eine Revision wurde nicht zugelassen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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