wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Bitte benutzen Sie zum Drucken dieser Seite die Druckfunktion Ihres Browsers!
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Steuerrecht | 04.12.2019

Krypto­währung

Krypto­währungen: Gewinne in der Steuer­erklärung angeben

Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoins und Co. unterliegen der Steuer

(Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 20.06.2019, Az. 13 V 13100/19)

Ob Bitcoin oder Ether: Gewinne aus Krypto­währungen sind bei der Einkommen­steuer anzugeben. Findet der Verkauf innerhalb eines Jahres nach Anschaffung statt, fallen Steuern an.

Krypto­währungen wie Bitcoin sind kein gesetzliches Zahlungs­mittel. Dennoch kann so einiges mit ihnen bezahlt werden. Anleger, die in diese Zahlungs­systeme investieren, müssen allerdings aufpassen: Wenn sie innerhalb eines Jahres an- und verkaufen, müssen sie Gewinne in der Einkommen­steuer­erklärung angeben. „Wie bei anderen Wirtschafts­gütern auch, unterliegen Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoins und Co. der Steuer“, sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler.

Finanzamt: Verkauf zählt als privates Veräußerungsgeschäft

Dies bestätigt ein aktueller Beschluss des Finanz­gerichts Berlin-Brandenburg. Geklagt hatte ein Ehepaar, das im Jahr 2017 mit dem Handel von Krypto­währungen auf einer Handels­plattform Gewinne erzielt hatte. Die Gewinne erklärte das Paar in seiner Einkommen­steuer­erklärung. Das Finanzamt bewertete dies als privates Veräußerungs­geschäft und setzte entsprechend Einkommen­steuer fest.

FG: Kryptowährungen sind mit Fremdwährungen oder Devisen vergleichbar

Dagegen legte das Ehepaar Einspruch ein und beantragte die Aussetzung der Vollziehung. Allerdings ohne Erfolg, denn das Finanz­gericht Berlin-Brandenburg bestätigte die Ansicht der Finanz­beamten. Krypto­währungen seien grund­sätzlich mit Fremd­währungen oder Devisen vergleichbar, deren Gewinne ebenfalls besteuert werden (Az.: 13 V 13100/19).

Einnahmen gut dokumentieren

Anleger, die mit Krypto­währungen Gewinne einfahren, sollten an eine lückenlose Dokumentation der Einnahmen denken und diese in der Einkommen­steuer­erklärung angeben, rät Isabel Klocke. Sonst könne der Verdacht der Steuer­hinter­ziehung entstehen.

Das Finanzamt kann Angaben auch überprüfen, erinnert Isabel Klocke. Denn Krypto­währungen basieren auf der Blockchain, einer auf verschiedene Rechner verteilten Datenbank, die digitale Transaktionen dokumentiert. Zudem gelte auf den Online-Handels­plattformen eine Identifikations­pflicht.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  2 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#7042

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d7042
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!