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Schadensersatzrecht und Zivilprozessrecht | 25.02.2019

Tödliche Kuh-Attacke

Kuh tötete Urlauberin: Landwirt zu Schaden­ersatz verurteilt

Bauer muss ausreichend vor Gefahren einer Kuhherde mit darin aufwachsenden Kälbern warnen

Im Zivil­prozess nach einer tödlichen Kuh-Attacke auf eine deutsche Urlauberin in Österreich muss der beklagte Landwirt den Hinter­bliebenen Schaden­ersatz zahlen. Das Landgericht Innsbruck sprach dem Ehemann und dem Sohn des Opfers insgesamt rund 180.000 Euro zu. Zusätzlich muss der Bauer dem Mann eine monatliche Rente von 1.200 Euro und dem Sohn von 350 Euro zahlen.

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Unzureichende Warnung vor Gefahren einer Kuhherde

Nach Auffassung des Gerichts hatte der Bauer nur unzureichend vor den Gefahren einer Kuhherde, in der Kälber aufwachsen, gewarnt. Die aufgestellten Warn­schilder hätten nicht ausgereicht. „An einem neuralgischen Punkt wie dem Unfallort sind Ab­zäunungen zum Schutz des höchsten Gutes, des men­schlichen Lebens, notwendig und aufgrund des geringen Aufwandes auch zumutbar“, argumentierte das Gericht.

Hundehalterin von Kuhherde totgetrampelt

Die 45 Jahre alte Hunde­halterin aus Rheinland-Pfalz war im Sommer 2014 im Tiroler Stubaital von der Kuhherde, die offenbar die Kälber vor dem Hund schützen wollte, zu Tode getrampelt worden.

Hund war an Halterin fixiert

Die Frau hatte laut Gericht die Hundeleine mit einem Karabiner um die Hüfte fixiert. Sie hätte wissen müssen, dass Mutterkühe aggressiv auf Hunde reagieren können. Es sei sorglos gewesen, den Hund so zu fixieren, dass er nicht sofort los gelassen werden könne. „Die Wahrscheinlichkeit eines unmittelbaren Angriffes war aufgrund des sonstigen Verhaltens der Verun­fallten aber sehr gering“, so das Gericht. Die Staats­anwaltschaft hatte die strafrecht­lichen Ermittlungen gegen den Landwirt 2014 eingestellt.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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