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Reiserecht und Schadensersatzrecht | 31.01.2018

Stornierung

LG Frankfurt: Airline muss bei Stornierung „Taxes“ zurück­zahlen

Zusätzliche Entgelte dürfen sich nicht in Steuern verstecken

Welche Kosten muss eine Fluggesellschaft erstatten, wenn der Passagier das Ticket storniert? Darüber gibt es immer wieder Streit. Das Landgericht Frankfurt hat entschieden: Eine Airline muss die gesamten Gebühren zurück­zahlen, die sie als „Taxes“ ausgewiesen hat (Az.: 2-24 S 138/16). Dabei kommt es nicht darauf an, welche Gebühren die Fluggesellschaft hinter diesem Posten tatsächlich versteckt.

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Als „Taxes“ ausgewiesene Gebühren müssen bei einer Stornierung zurückgezahlt werden

In dem verhandelten Fall ging es um eine Flugreise für vier Personen, die der Kläger storniert hatte. Anerkannter­weise stand ihm die Rück­zahlung aller Steuern und Gebühren zu. Als „Taxes“ hatte die Fluggesellschaft 464,02 Euro pro Ticket ausgewiesen - sie wollte diese aber nicht voll zurück­zahlen. Darin enthalten sei auch ein Kerosin­zuschlag, so die Airline. Doch das war aus Sicht des Gerichts egal. Zusätzliche Entgelte dürften sich nicht in den Steuern verstecken. So erhielt der Kläger am Ende 1.856,08 Euro zurück.

Keine Erstattung der restlichen Kostenanteile

Die restlichen Kosten­anteile der Flugtickets bekam der Mann jedoch nicht erstattet. Denn die Fluggesellschaft konnte beweisen, dass sie die stornierten Tickets nicht weiter­verkaufen konnte. Dafür reichte als Beweis, dass in der Economy-Klasse viele Plätze frei blieben.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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