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Verbraucherrecht und Wettbewerbsrecht | 08.04.2022

Veräußerungs­verbot

LG München I verbietet Zweit­verkauf von Reser­vierungen

Einstweilige Verfügungen per Urteil bestätigt

(Landgericht München I, Urteil vom 04.04.2022, Az. 4 HK O 1503/22, 4 HK O 1965/22 und 4 HK O 55/22)

Wiesn-Wirte haben in ihrem Kampf gegen teils teure Zweit­verkäufe von Tisch­reservierungen vorerst einen Etappensieg erzielt.

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Das Landgericht München I untersagte einer Agentur, Tickets für die Zelte Augustiner, Bräurosl und Hofbräu zu verkaufen. Die Wirte hatten Einstweilige Verfügungen gegen die Agentur erwirkt. Diese legte Widerspruch ein. Nun bestätigte die auf Wettbewerbs­sachen spezialisierte LG für Handels­sachen die Einst­weiligen Verfügungen. Die Urteile sind aber nicht rechts­kräftig.

Ticketverkäufe trotz unsicherer Lage

Obwohl die Ent­scheidung über das Oktoberfest 2022 nicht endgültig getroffen ist, werden bereits jetzt im Internet von verschiedenen Händlern Reser­vierungen zu teils hohen Preisen gehandelt. Zwei Mal war das Fest wegen der Pandemie ausgefallen.

Irreführende Geschäftspraxis

Im aktuellen Fall sei das Angebot irre­führend und verstoße gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, da die Agentur ihren Kunden zumindest zum Zeitpunkt der Bestellung keinen rechts­wirksamen Anspruch auf eine Reservierung verschaffen könne, urteilte das Gericht. Die Agentur dürfe Tisch­reservierungen nur dann als solche verkaufen, wenn sie über die erforderlichen Einlass­unterlagen verfüge und diese den Käufern zur Verfügung stellen könne. Derzeit stehe aber noch nicht fest, ob das Oktoberfest 2022 überhaupt stattfinde.

Wiesn-Wirte kämpfen bereits seit Jahren gegen Zweitverkäufe

Im vergangenen Oktober hatte das Landgericht in einem anderen Fall auf Klage einer Wirtin einer Agentur den Online-Handel mit Reser­vierungen verboten. Auf dem Portal waren laut Gericht Reser­vierungen für die dann abgesagte Wiesn 2020 im Festzelt Ochsen­braterei zu Preisen zwischen 1990 und 3299 Euro angeboten worden. Bei der Wirtin direkt wären für einen Tisch mit zehn Personen etwa 400 Euro für den Mindest­verzehr fällig geworden, um zu reservieren. Auch dieses Urteil ist bisher nicht rechts­kräftig.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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