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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 25.02.2020

Baumschnitt-Unfall

LSG Thüringen: Kein Versicherungs­schutz bei Nachbar­schafts­hilfe

Säge­arbeiten für eine Nachbarin stehen nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfall­versicherung

(Thüringer Landessozialgericht, Urteil vom 05.09.2019, Az. L 1 U 165/18)

Bei vielen Obstbäumen ist jetzt der Winter­schnitt fällig. Doch beim Einsatz mit Leiter und scharfem Werkzeug ist das Unfall­risiko hoch. Was, wenn sich Garten­besitzer dabei verletzen?

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Wer sich beim Baumschnitt im Garten verletzt, ist nicht durch die gesetzliche Unfall­versicherung geschützt. Darauf weist die Verbraucher­organisation Geld und Verbraucher (GVI) hin. Wichtig sei vielmehr die eigene Absicherung über eine private Unfall­versicherung mit ausreichender Versicherungs­summe. Sie greift bei Unfällen in der Freizeit, also auch beim Baumschnitt, und im Beruf.

Baumschnitt-Unfall: Gesetzliche Absicherung reicht meist nicht aus

Auch im Todesfall oder bei Berufs­unfähigkeit durch einen Baumschnitt-Unfall reicht die gesetzliche Absicherung nicht aus. Hier seien eine Risiko­lebens­versicherung und eine private Berufs­unfähigkeits­versicherung nötig. Bei vielen Obstbäumen ist jetzt der Winter­schnitt fällig. Das Unfall­risiko ist bei diesem Einsatz mit Leiter und scharfem Werkzeug sehr hoch.

Unfallversicherung greift auch nicht bei Nachbarschaftshilfe

Auch Säge­arbeiten in der Nach­barschaft deckt der gesetzliche Unfall­schutz nicht ab. So scheiterte ein Mann mit seiner Klage vor dem Thüringer Landes­sozial­gericht, der sich beim Zuschneiden von Brennholz für seine Nachbarin erhebliche Schnit­tverletzungen an der linken Hand zugezogen hatte (Az. L 1 U 165/18).

LSG: Voraussetzung für Unfallversicherungsschutz nicht erfüllt

Zwar könnten auch arbeitnehmerähnliche Tätigk­eiten außerhalb eines bestehenden Beschäftigungs­verhältnisses unter dem Unfall­versicherungs­schutz stehen. Dafür waren in diesem Fall die Voraus­setzungen jedoch nicht erfüllt.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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