wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Reiserecht und Schadensersatzrecht | 19.07.2019

Baulärm

Lärm­belästigung durch Baulärm vor dem Hotel: Reisende haben Anspruch auf Entschädigung und Reise­preis­minderung

Reise durch Baulärm und verunreinigtes Trinkwasser erheblich beeinträchtigt

(Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 22.05.2019, Az. 2-24 O 106/17)

Nach tagelangem Baulärm können Reisenden eine Entschädigung und eine deutliche Minderung des Reise­preises zustehen. Das zeigt ein Urteil des Land­gerichts Frankfurt am Main (Az.: 2-24 O 106/17).

Werbung

Großbaustelle in Zimmernähe und verunreinigtes Leitungswasser

In dem verhandelten Fall ging es um ein Hotel in Florida. Rund 15 Meter von den Zimmern entfernt wurde täglich - außer sonntags - ab 6.30 Uhr bis mindestens 22.00 Uhr auf einer Großb­austelle gearbeitet. Unter anderem lärmten Bagger, Raupen, Pressluft­hämmer und Kipplader. Außerdem war das Leitungs­wasser während der ersten vier Reisetage wegen eines Wasser­rohrbruchs verunreinigt und nicht nutzbar.

LG bejaht Anspruch auf Reisepreisminderung wegen diverser Reisemängel

Für die Tage mit Baulärm konnte der Kläger den Reisepreis um 50 Prozent mindern, für die mit verunreinigtem Wasser um weitere 5 Prozent. Weitere 10 Prozent Minderung ergaben sich dem Urteil zufolge daraus, dass der Reise­veranstalter seine Informations­pflicht verletzt hat: Da er den Buchenden nicht über die Großb­austelle informiert hatte, konnten die Reisenden nicht entscheiden, ob sie die Reise unter den gegebenen Umständen antreten wollten.

Zusätzliche Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit

Zusätzlich sprach die Kammer eine Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit zu. Der massive Baulärm habe die Reise erheblich beeinträchtigt.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6658

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6658
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!