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Mietrecht | 07.09.2015

Urteil

Landgericht Berlin: Nach Ablauf einer befristeten Untermieterlaubnis muss der Mieter das Untermietverhältnis beenden

Eigenmächtiges Untervermieten berechtigt Vermieter zur Kündigung

(Landgericht Berlin, Urteil vom 09.04.2015, Az. 67 S 28/15)

Eine Wohnung an andere Mieter einfach weiterzugeben, kann riskant sein. Denn das gilt als Untervermietung. Ist der Vermieter damit nicht einverstanden, kann er das Mieteverhältnis fristlos kündigen.

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Eine eigenmächtige Untervermietung berechtigt den Vermieter zur fristlosen Kündigung des gesamten Mietvertrages. Das berichtet die in Köln erscheinende „Monatsschrift für Deutsches Recht“ (MDR 2015, 640) unter Berufung auf ein Urteil des Landgerichts Berlin. Nach Auffassung des Gerichts gilt dies ebenso, wenn der Vermieter für eine begrenzte Zeit der Untervermietung zwar zugestimmt hat, nach Ablauf der Frist der Mieter den Untermieter aber weiterhin eigenmächtig in der Wohnung lässt (Az.: 67 S 28/15).

Vermieter hatte nur vorübergehende Untervermietung erlaubt

Das Gericht gab mit seinem Urteil einem Vermieter Recht. Er hatte einem seiner Mieter gestattet, dass dessen Nichte „vorrübergehend“ als Untermieterin in der Wohnung leben durfte. Nach etwa einem Jahr verlangte er den Auszug der Mieterin. Dennoch ließ sie der Mieter die Wohnung weiter nutzen. Daraufhin kündigte ihm der Vermieter fristlos.

12 Monate sind nicht „vorübergehend“

Das Landgericht befand, zwar habe der Vermieter keinen festen Zeitpunkt für die zulässige Untervermietung genannt. Aber die Wortwahl „vorrübergehend“ zeige, dass dies nur befristet der Fall sein sollte. Bei zwölf Monaten könne jedenfalls von einer „vorrübergehenden“ Untervermietung keine Rede mehr sein. Daher sei die weitere Untervermietung zu Unrecht erfolgt.

Siehe zur „Untervermietung“:

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Quelle: dpa/DAWR/pt

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