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Reiserecht und Verbraucherrecht | 03.01.2017

Reise­daten­änderung

Landgericht Köln: Konditionen bei Änderung der Reisedaten im Flugschein müssen eindeutig sein

Airline darf für eigene Fehler keine Gebühr verlangen

(Landgericht Köln, Urteil vom 17.02.2016, Az. 26 O 435/15)

Eine Fluggesellschaft darf nicht offen lassen, unter welchen Bedingungen sie eine Änderung der Reisedaten im Flugschein akzeptiert. Entsprechend schwammig formulierte Klauseln in den Geschäfts­bedingungen sind unwirksam, zeigt ein Urteil des Land­gerichts Köln (Az.: 26 O 435/15).

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Der Fall: Keine eindeutige Angabe über Fälligkeit der Gebühr

In dem verhandelten Fall hatte der Verbraucher­zentrale Bundes­verband (vzbv) gegen eine Fluggesellschaft geklagt. Die Airline hatte erklärt, die Reisedaten des Passagiers - zum Beispiel der Name - könnten „unter Umständen“ nur gegen Gebühr oder gar nicht geändert werden. Sie ließ allerdings offen, in welchen Fällen genau eine Gebühr anfällt und wann nicht.

Das Urteil: Unangemessene Benachteiligung des Kunden

Das Gericht sah darin eine unangemessene Benachteiligung des Kunden. Zumal die Bedingungen zuließen, dass der Flugschein nur gegen Gebühr korrigiert werden könne - sogar wenn die Airline selbst bei der Ausstellung des Tickets einen Fehler gemacht habe.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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